Wenn gute Vorsätze schmelzen, wie Schnee in der Sonne…

Gewohnheiten

Es gibt Zeiten, da fragt man sich, warum es so schwer ist, alte Gewohnheiten abzulegen. Und dann gibt es Zeiten, da hätte man gerne neue Gewohnheiten und es ist mindestens genau so schwer diese neuen Gewohnheiten in seinem Tagesablauf zu verankern. Der Jahresbeginn ist meist so eine Zeit ;-).

Wir beginnen das neue Jahr voller Euphorie und dem festen Willen endlich mal die Dinge zu tun, die wir uns schon so lange vorgenommen haben. Wir wissen genau, dass sie uns gut tun würden, Spaß machen oder sie endlich mal erledigt werden müssten. Aufschieberitis … wer kennt sie nicht.

Selbstsabotage statt Erfolgserlebnis

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mir selbst ein Beinchen stelle und dafür sorge, dass meine guten Vorsätze schmelzen, wie Schnee in der Sonne.

Ich habe mal über die Gründe dafür nachgedacht und folgende gefunden:

MEIN Ziel oder das der anderen?

Sind die Ziele, die ich mir gesetzt habe eigentlich wirklich meine Ziele? Wenn ich etwas für meinen Körper tun möchte, ist dann die Anmeldung im Fitness-Center wirklich für mich das, was mir Spaß machen würde? Hätte ich nicht viel mehr Lust darauf jeden Tag eine Zeit im Wohnzimmer zu tanzen, Badminton spielen zu gehen oder irgendetwas anderes? Man kommt schnell in das Fahrwasser des „Das machen doch alle so“ hinein, aber in dem komme ich nicht unbedingt an MEIN Ziel. Wenn es mir keine Freude macht, dann hat es in meinem Leben auch keinen Platz.

Einer statt fünf

Als Zweites ist mir aufgefallen, dass ich oft viel zu viele Dinge auf einmal machen möchte und mir viel zu viel versuche in den Tag einzubauen, sodass für meinen gewohnten Alltag gar keine Zeit mehr bleibt. Warum das nicht funktioniert, bedarf wohl keiner näheren Erklärung.

Ungünstige Lernerfahrungen

Der dritte Grund, den ich gefunden habe, könnte sein, dass mir Gebote oder Verbote aus meiner Kindheit im Weg stehen. Natürlich hat mir niemand verboten Sport zu machen. Aber vielleicht wurde es nicht gerne gesehen, wenn ich Geld für mich ausgegeben habe, etwas gemacht habe, was mir Spaß macht, einfach mal selbst aktiv geworden bin, eine Entscheidung getroffen und sie dann auch durchgezogen habe oder ich mich oft außerhalb der Familie aufhielt.

Nichts gibt man so schnell weiter, wie seine eigenen Ängste

Dadurch wäre ich vielleicht selbstbewusst geworden, hätte Selbstsicherheit gewonnen, hätte gemerkt, was ich alles bewegen und verändern kann und dass ICH die Entscheidungen in meinem Leben treffe. Bewusst oder unbewusst hätte das eventuell jemandem Angst gemacht und es ging ihm besser damit, mich unsicher und hilflos zu erleben, weil er selber unsicher und hilflos war.

Vielleicht hat man versucht mich sehr zu kontrollieren, aus welchem Grund auch immer oder ich habe gelernt, dass ich mich selbst kontrollieren muss. Auch in diesen Fällen ist es natürlich schwierig mal etwas ganz Neues zu etablieren und es länger als 1 ½ Wochen durchzuhalten.

Wenn das Unterbewusstsein uns vor uns selbst beschützt

Etwas in uns sagt dann schnell: „Lass das mal besser wieder sein, das wird nicht gern  gesehen.“, auch wenn der ganze Rest von mir brüllt, dass ich endlich von der Couch runter will und es doch nicht sein kann, dass ich mich immer unwohler fühle in meiner Haut. Manchmal sind die Gründe für eine Selbstsabotage zweimal um die Ecke gedacht von unserem Unterbewusstsein und die Lernerfahrungen, durch die es dieses Verhalten gelernt hat, liegen meist in unserer Kindheit. Es versucht dadurch uns vor Ärger oder Schlimmerem zu bewahren, den wir damals bekommen hätten, wenn wir so viel Eigeninitiative oder den Wunsch nach Neuem gezeigt hätten.

Die Ursache finden, Zusammenhänge verstehen, Verhalten verändern

Diese vielfältigen Lernerfahrungen zu finden und dann zu verändern, kann hier oft Abhilfe schaffen und zwar leicht und sanft, ohne Zwang und Kampf. Hierbei helfe ich Ihnen gerne in einer Einzelsitzung. Rufen Sie mich an oder schicken Sie mir eine E-Mail. In einem unverbindlichen und kostenlosen Vorgespräch per Telefon klären wir gemeinsam, ob ich der richtige Ansprechpartner für Sie bin.

Wie kann die Kinesiologie bei Angst helfen?

Manchmal trügt das Bauchgefühl

Es gibt Situationen im Leben, in denen ich auf mein Bauchgefühl nicht vertrauen kann. Das ist immer dann der Fall, wenn mir Angst den Weg verstellt.
Durch Angst versucht mein Unterbewusstsein mich davor zu bewahren, dass ich mich wirklich oder auch nur vermeintlich in Lebensgefahr bringe. Das ist der einzige Grund für Angst.
Das Unterbewusstsein beurteilt Situationen nach den von ihm auf verschiedensten Ebenen gemachten Lernerfahrungen . Dabei beachtet es nicht den größeren Zusammenhang, passt diese Erfahrungen nicht an neue Gegebenheiten an und verändert sie auch nicht selbstständig, wenn ich erwachsen werde.

Mein Unterbewusstsein passt auf mich auf

Es hat nur in verschiedenen  Situationen bemerkt, dass mein Überleben gefährdet sein könnte und manipuliert mich über Angst. Dadurch versuche ich diese oder ähnliche Situationen zu vermeiden oder greife auf ein bestimmtes Verhalten zurück, bei dem mein Unterbewusstsein mal die Erfahrung gemacht hat, dass es mir in solch einer Situation geholfen hat und ich einigermaßen glimpflich davon gekommen bin.

Das Unterbewusstsein verändert nichts automatisch

Mein Unterbewusstsein macht diesen Job absolut hervorragend und in gefühlt 98% aller Fälle liegt es mit seiner Einschätzung und seiner Lösungsstrategie goldrichtig. Manchmal verknüpft es aber Erfahrungen mit bereits Gelerntem einfach falsch, manchmal setzt es Faktoren in Bezug, die gar nicht in Bezug stehen oder hält etwas lange für eine wunderbare Lösung, die mich als ohnmächtiges Kind scheinbar vor Schlimmerem bewahrt hat. Aber vor allem: Es korrigiert nichts von alleine, wenn ich älter werde und sich mein Leben und meine eigenen Möglichkeiten erheblich ändern.

Die Ursachen sind der Schlüssel

Dadurch reagieren wir als Erwachsenen immer noch in den Mustern unserer Kindheit. Außerdem ist es durch die manchmal sehr „kreative“ Verknüpfung von Ereignissen schwer die Zusammenhänge und Ursprünge zu finden. Die sind für die Korrektur der Lernerfahrung aber äußerst wichtig und erleichtert sie sehr.

Die Kinesiologie hilft das Verworrene zu ordnen

Hier bietet sich die Kinesiologie als Hilfsmittel an. Mit ihrer Hilfe sind wir in der Lage mit dem Unterbewusstsein zu kommunizieren. Dort liegen alle Lernerfahrungen und dort finden wir auch die Gründe ihrer Entstehung, die Verknüpfungen, die Auswirkungen und auch die Möglichkeit zur Lösung. Meist ergibt sich nämlich durch das Erkennen und Verstehen die Lösung schon von selbst, denn gerade bei übersteigerter Angst oder sogar Panik, liegt oft eine ungünstige Verknüpfung vor oder aber ein Ereignis aus der Baby- oder Kleinkindzeit, an das wir keine konkreten Erinnerungen haben. Auch hier gestattet die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein die Gründe für die Angst zu finden und erleichtert damit sie zu korrigieren.

Diese Korrektur erfolgt selbstverständlich nicht durch mich in Ihrem Unterbewusstsein, sondern Sie selber korrigieren es dadurch, dass Sie Dinge aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten lernen. Ich unterstütze Sie nur dabei.

In der Einzelsitzung Ursachen finden

Bei der Suche nach Ihren ganz persönlichen Angstauslösern helfe ich Ihnen gerne in einer persönlichen Einzelsitzung, die problemlos auch über Telefon stattfinden kann. So können wir zusammen Ursachen finden, Zusammenhänge erkennen und es kann ein neuer Umgang mit bisher angstbesetzten Situationen entstehen.

Weitere Infos gebe ich Ihnen gerne in einem kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Unterbewusstsein und Zwänge

Ein Ort der Bilder und Gefühle

Lange bevor wir unsere Erinnerungen auch im Bewusstsein speichern können, nimmt unser Unterbewusstsein alle Sinneseindrücke und Erfahrungen auf. Schon im Mutterleib speichert es die Gefühle, die die Mutter dem Embryo entgegenbringt und schon hier zieht es aus diesen seine Schlüsse. So spürt das Kind schon genau, ob es willkommen ist und geliebt wird oder eher unerwünscht und abgelehnt.

Das Unterbewusstsein speichert immer

Auch die Ereignisse der ersten Lebensjahre, in denen ich als Kind der Sprache noch nicht mächtig bin und sie deshalb auch noch nicht zur Speicherung von Informationen nutzen kann, sind alle im Unterbewusstsein abgelegt. Ebenso Phasen in denen mein Bewusstsein beeinträchtigt ist, z.B. durch Narkosen, KO-Tropfen, Rauschzustände oder Ohnmacht, auch traumatische Erlebnisse, die mein Bewusstsein verdrängt hat und Situationen, die einfach so lange her sind, dass ich mich nicht mehr an sie erinnern kann.

Wie speichert es ohne Worte?

Das Unterbewusstsein speichert seine Empfindungen in Gefühlen, Tönen, Gerüchen und vor allem in Bildern. Es verknüpft die Erinnerung an eine bestimmte Situation mit den Gefühlen, die ich in dieser Situation empfunden habe. Daraus zieht es dann Schlüsse und gibt mir entsprechende Handlungsempfehlung für ähnliche Situationen. Komme ich in eine ähnliche Situation oder gibt es auch nur ähnliche Schlüsselreize, kommen die Gefühle der unangenehmen Situation wieder hoch. So erklärt sich, warum ich manchmal nur einen Gegenstand sehe und in mir z.B. ein Gefühl von Ekel, Ablehnung, Freude, Erregung oder auch Angst hochsteigt. Das funktioniert eben auch, wenn ich mich bewusst nicht mehr an die Situation erinnern kann, weil ich zu klein war, mein Bewusstsein beeinträchtigt war oder das Erlebte verdrängt habe.

Das Unterbewusstsein kennt den Weg zur Lösung

Deshalb liegt im Unterbewusstsein auch der Schlüssel zur Lösung von Zwangshandlungen und Zwangsunterlassungen. Es ist relevant die Ursprungssituation zu finden, dem Bewusstsein die Möglichkeit zu geben die Zusammenhänge zu verstehen und neu zu bewerten, damit es die gemachte Lernerfahrung revidieren kann.

Unterstützung durch Einzelsitzungen und Seminare

In meinen Einzelsitzungen unterstütze ich Sie dabei die Ursachen für Zwangshandlungen und Zwangsunterlassungen, aber auch für andere Gefühle und Ungereimtheiten zu finden.

Darüber hinaus sind ab Frühjahr 2019 Seminare auch zu diesem Thema geplant.

 

Burnout

Strampeln bis zum Umfallen

Wie kann es passieren, dass ich arbeite, bis gefühlt nichts mehr von mir übrig ist. Wieso verliere ich jegliches Gefühl für die Grenzen meiner Kraft, meiner Belastbarkeit, meiner Nerven und den Punkt an dem ich „Nein“ sagen müsste? Warum merke ich manchmal jahrelang noch nicht einmal, dass ich viel mehr mache, als gut für mich ist?

Bei jedem ist es etwas anders

Die Ursachen dafür liegen, wie so oft, meist in meiner Kindheit und sind sehr individuell. Sie sind mein ganz persönlicher Mix aus Lernerfahrungen, Bindungsbedingungen und daraus entstandenen Verhaltensmustern und sollten sinnvollerweise auch genauso individuell aufgearbeitet werden.

Mein Unterbewusstsein passt einfach nur auf mich auf

Es ist meine Aufgabe für mich zu sorgen, die Balance aus Anspannung und Entspannung zu halten und darauf zu achten, dass es mir gut geht. Missachte ich diese Aufgabe über Jahre, grätscht mir mein Unterbewusstsein irgendwann dazwischen und verordnet mir das, was ich mir selbst nicht gebe: Ruhe!

Aufarbeitung ist Ursachenforschung

Nur dann, wenn ich mir die Zusammenhänge ganz bewusst mache, die Ursprünge genau erkenne und mein Verhalten dem entsprechend verändere, habe ich die Chance eine für mich sinnvolle Umwälzung zu bewirken. Ansonsten wird mein Unterbewusstsein jedes mal, wenn ich wieder versuche zu arbeiten, erschrocken aufheulen und sagen:“Nein! Nicht wieder in die Tretmühle! Ich will das nicht mehr, ich kann das nicht mehr, ich ziehe die Bremse!“ Das gebrannte Kind scheut bekanntlich das Feuer.

Ohne Ursachenforschung keine Aufarbeitung

Wann habe ich in meiner Familie Aufmerksamkeit oder Anerkennung bekommen? Durfte ich als Kind auch mal „Nein“ sagen, wenn mir etwas zu viel wurde? Gab es in meiner Familie eine klare Erwartungshaltung, dass alle Aufgaben erfüllt werden mussten, die an einen gestellt wurden? Wie lautet meine „Daseinsberechtigung“? Wann meine ich ein wertvoller Teil der Familie oder Gruppe zu sein? Waren meine Eltern dominant und es wurde immer getan, was sie gesagt haben? Gab es Raum für meine Gefühle, Wünsche oder Meinungen oder musste ich die meist verdrängen? Wie stehe ich zu meinem „Bauchgefühl“? Wie sieht mein Rollenbild eines „richtigen“ Mannes oder einer „richtigen“ Frau aus?
Diese und viele weitere Fragen, können mir bei der Suche nach den Ursachen behilflich sein und ihre Beantwortung bringt genau da Licht ins Dunkle, wo ich es brauche, um einen neuen Weg zu sehen.

Egal ob präventiv oder akut

Wie bei allen anderen Themen, bei denen ich mir eine Veränderung in meinem Leben wünsche, ist es auch beim Burnout so, dass ich mir über möglichst viele Ursachen, Verhaltensmustern und Bindungsbedingungen klar werden sollte, und das möglichst auch schon präventiv, wenn die Freude beginnt aus meinem Leben zu verschwinden. Einen weiteren wichtigen Aspekt habe ich außerdem noch in meinem Beitrag: Burnout – ein Minus in der Energiebilanz aufgeführt.

Seminar zum Erlernen der Grundlagen der Bindungsbedingungen

Deshalb erkläre ich ab Oktober in meiner Seminarreihe  „Ursachen finden – Zusammenhänge erkennen – Probleme lösen“ Schwerpunktthema Leben ohne Burnout & Überforderung diese Bindungsbedingungen und Verhaltensmuster. Außerdem erkläre ich grundsätzliches zur Entstehung und den Gründen eines Burnouts. Im zweiten Teil des Seminars suchen wir bei jedem Teilnehmer die Bereiche seines Lebens, die ihn übermäßig Kraft kosten und die, die ihm Kraft geben und ergründen warum. Durch das Verstehen der Zusammenhänge, ergibt sich dann schon eine veränderte Einstellung zu diesen Situationen und damit auch eine Möglichkeit der Lösung.

 

Aus dem Diffusen des Un(ter)bewussten wieder ins Bewusste

Auszug aus meinem Buch
„Selbstheilung – wie geht das eigentlich?“

„Mein Unterbewusstsein formuliert aus seinen Lernerfahrungen die entsprechenden Bindungsbedingungen. Dabei vereinfacht es. Die ursprüngliche Situation der Lernerfahrung ist für mich nicht mehr wirklich relevant.
4+6=10
Das weiß ich, ohne mich noch an die konkrete Schulstunde erinnern zu können, in der ich das gelernt habe. Und mal ehrlich: Manche Schulstunde war ja auch so scheußlich, dass ich mich am liebsten gar nicht mehr an sie erinnere.

Das alte Gespenst in der Ecke

Was ich daraus gelernt habe, ist für mich wichtig. Der Ursprung und die damaligen Bewertungskriterien, warum ich das so eingeschätzt habe (z.B. gefährlich oder ungefährlich), liegen im Diffusen. Man kann sich dieses Diffuse vorstellen, wie eine dunkle Ecke im Raum, aus der ein merkwürdiges Geräusch kommt. Solange ich nicht weiß, was in der Ecke los ist, macht mir dieses Geräusch Angst. Mache ich einmal das Licht an, sehe ich, dass sich die leere, zusammengeknüllte Chipstüte langsam wieder entrollt. Als Kind habe ich das nicht verstanden und Gespenster dafür verantwortlich gemacht. Als Erwachsener kenne ich das Verhalten von Folien, mache das Licht wieder aus und kann beruhigt schlafen.

Leben nach alten Lernerfahrungen

Dieses Lernen  aus Erfahrungen ist eigentlich für Stresssituationen gedacht, in denen es schnell gehen muss. Die ursprüngliche Lernerfahrung ist in diesem Augenblick egal, es zählt nur, was ich aus ihr gelernt habe.
Mein Unterbewusstsein arbeitet dabei nach vielfach bewährtem Schema:

Lernen => Resümee daraus ziehen => Resümee speichern => nur noch nach dem Resümee leben.

Um das alte Resümee, also das für mich heute ungünstig angelegte Verhaltensmuster, verändern zu können, gibt es sicherlich verschiedene Wege. Der Weg, den ich hier vorschlagen möchte, ist, mir die alten Lernerfahrungen aus dem Diffusen wieder ins Bewusste zu holen…“

Ich bin jetzt erwachsen und kein Kind mehr

Ich überprüfe, ob die Kriterien, unter denen ich damals die Situation  beurteilt habe, auch heute noch gelten. Bin ich immer noch ohnmächtig? Muss ich immer noch tun, was mein Gegenüber von mir verlangt? Bin ich immer noch abhängig? Flößt mir mein Gegenüber oder diese Umgebung / Gegebenheit wirklich immer noch Angst ein?

Durch die Neubewertung der Situation gebe ich meinem Unterbewusstsein die Möglichkeit zu einem neuen Verhalten in ähnlichen Situationen zu kommen, besonders wenn ich dieses neue Verhalten ganz bewusst formuliere.

In einer Einzelsitzung helfe ich Ihnen gerne dabei Ihre „alten Gespenster“ zu lokalisieren und zu durchschauen. Sie dürfen mich gerne anrufen oder mir eine E-Mail schreiben. In einem kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch klären wir dann gemeinsam, ob ich der richtige Ansprechpartner für Sie bin.

 

Depressionen

Depressionen können viele Ursachen haben

Ich möchte hier einige mögliche Ursachen kurz vorstellen, wobei die Liste nicht vollständig sein kann. Bei jedem führt die Zusammensetzung dieser und noch anderer Faktoren zu seiner ganz individuellen Mischung, die genauso individuell aufgearbeitet werden sollte.

Aus Freude entsteht Energie

Auch Depressionen haben meiner Ansicht nach etwas mit Energie zu tun. Die meisten Tätigkeiten in meinem Leben sollten mir Freude machen und mich dadurch mit positiver Energie versorgen. Es sollten wirklich die Dinge sein, die mir entsprechen und ich sollte sie in der Form tun, wie ich mich damit wohl fühle. Erfülle ich die Erwartungshaltung oder Anforderung, die andere an mich stellen und gebe diesen einen höheren Stellenwert, als das, was ich selber machen möchte, gibt es nicht genug Möglichkeiten für mich Energie zu tanken.

Das Leben ist auch ein bisschen Physik

Ich kann einen guten Job haben mit dem ich viel Geld verdiene. Wenn das aber der Berufswunsch meiner Eltern für mich war oder ich ihn nur gewählt habe, damit ich viel Geld verdiene und in der Gesellschaft anerkannt bin, dann wird er mir wahrscheinlich nicht genug Freude bereiten, um Energie und Zufriedenheit daraus zu ziehen. Stattdessen muss ich noch jeden Tag Energie hinein investieren und da lande ich bei einem 8 oder 9 Stundentag schon rein rechnerisch schnell im Minus. Das Leben ist mehr Physik als man denkt.

Die Fassade kostet Kraft

Wenn ich mich in meiner Jugend sehr anpassen musste und nicht akzeptiert wurde mit meinen Interessen und meiner Persönlichkeit, auch dann ist die Gefahr groß in eine Depression zu rutschen. Die Fassade, die ich dann gelernt habe zu leben, entspricht mir nicht. Sie kostet mich nur noch zusätzlich Kraft und sie zu leben macht mir keine Freude. Ich erfülle nur die Erwartungshaltung, von der ich glaube, dass sie an mich gestellt wird, weil ich es in meiner Kindheit so gelernt habe. Meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind dahinter zurückgedrängt, aber nur sie könnten mir Freude und damit Energie bringen.

Meine Vorstellungen entsprechen nicht immer meinen Wünschen

Selbst wenn mein Leben so ist, wie ich es mir vorstelle, heißt das noch lange nicht, dass es auch so ist, wie ich es mir wünsche. Habe ich in meiner Kindheit bestimmte Erwartungshaltungen z.B. meiner Familie übernommen und mir erst einmal zu eigen gemacht, kann es passieren, dass ich irgendwann in meinem Leben an den Punkt komme, dass ich spüre etwas verändern zu müssen. Je nach Lernerfahrungen in meiner Kindheit kann es jetzt sein, dass ich mein ganzes Leben umkremple und vielleicht den Job wechsel, mich scheiden lasse, umziehe oder sonst mein Leben irgendwie verändere, sodass es mir mehr entspricht.

Erziehung stutzt manchmal die Flügel, die ich brauche

Es kann aber auch sein, dass ich in meiner Kindheit die Erfahrung gemacht habe, dass ich nichts einfach nach meinen Wünschen verändern durfte. Meine Wünsche wurden als Spinnerei abgetan, mir wurde eingebläut „Das Leben ist kein Ponyhof, da kann man sich nichts aussuchen, da muss man durch!“ oder mir ist vermittelt worden, dass das, was ich kann oder machen möchte nichts wert ist und man damit kein Geld verdienen kann.

Depression durch übertretene Bindungsbedingungen

In diesen und sicherlich noch vielen weiteren Möglichkeiten des anerzogenen Nichtlebens meiner Persönlichkeit, wird mein Unterbewusstsein versuchen mich davon abzubringen das zu tun, was ich mir wünsche und mir Freude macht. Es hat gelernt, dass es aus verschiedenen Gründen nicht gut für mich ist, das zu tun. Ich würde durch eine Veränderung in die Richtung, die mir mehr entspricht, also Bindungsbedingungen übertreten. Mein Unterbewusstsein wird mich durch Stress, Angst, Panik, vielleicht eine Depression oder auch verschiedene Formen von Sucht versuchen davon abzuhalten.

Kreislauf des Verdrängens

Ich nenne das den „Kreislauf des Verdrängens“ und habe ihn in meinem Buch „Selbstheilung – wie geht das eigentlich?“ genauer beschrieben. Der Ausweg daraus führt über das Finden und Korrigieren der alten Bindungsbedingungen und natürlich der Veränderung des Lebens hin zu mehr Freude, durch das Leben meiner eigenen Persönlichkeit.

Körperliche Komponenten

Manchmal können körperliche Komponenten wie Vitaminmangel, Hormonstörungen oder andere Dinge eine kleine Unzufriedenheit sehr verstärken. Deshalb ist es sinnvoll, wie bei den meisten Erkrankungen, sowohl auf der physischen, als auch auf der psychischen Ebene zu schauen. Für diese physische Ebene wenden Sie sich bitte an den Arzt oder Heilpraktiker ihres Vertrauens.

Viele Faktoren, aber welcher ist relevant?

Bei der Suche nach den Faktoren auf der psychischen Ebene, die speziell für Ihre Depression relevant sind, bin ich Ihnen gerne in einer Einzelsitzung behilflich. Das ist auch per Telefon möglich. Außerdem vermittele ich in meinen Seminaren eine Technik, mit deren Hilfe die Seminarteilnehmer die Möglichkeit bekommen, selbständig die Ursprünge für ihre Depressionen zu lokalisieren.

Wie finde ich den Einstieg?

Seine eigenen Probleme bearbeiten.

Die eigenen Themen ansehen.
Die Kindheit aufarbeiten.
In seinem eigenen Haus aufräumen.

Wer kennt solche Sätze nicht ? Aber wie geht das? Wo fange ich an? Wie finde ich den Einstieg? Geht das nur mit einem Therapeuten? Woran merke ich, dass ich da ein Thema habe, das ich aufarbeiten sollte? Ist das nicht nur was für psychisch Kranke?

Jeder, der ohne Ängste, Sorgen und Stress seine Persönlichkeit mit all ihren Facetten lebt, Energie hat, sich in seiner eigenen Mitte fühlt und das Leben mit Liebe, Freude, Gelassenheit, Offenheit und Glück genießt, kann diese Seite jetzt direkt schließen. Dieser Mensch hat seine Hausaufgaben bereits gemacht oder ist einfach ein Glückskind.

Bei allen anderen gibt es noch Luft nach oben

Ich möchte mich in meiner Haut und in meinem Leben wohl fühlen. Wenn ich das an irgendeiner Stelle nicht tue, dann darf ich diese Stelle verändern. Solange niemand anders darunter leiden muss, darf ich das und sollte ich auch. Das Leben ist zu schön und zu kostbar, um es mit Ängsten, Problemen und schlechter Laune zu vergeuden.

Dazu bedarf es auch nicht immer eines Therapeuten

Ich werde durch Lernerfahrungen geprägt und verhalte mich entsprechend dieser Erfahrungen. Je massiver diese Lernerfahrungen mich beeinflusst und eingeschränkt haben, desto stärker unterscheidet sich das Verhalten, das ich im Außen zeige von meiner Persönlichkeit in meinem Inneren.

Das heißt im Klartext:

wenn ich traumatische Erfahrungen in meiner Kindheit gemacht habe, mich sehr stark anpassen musste, um nicht dauernd Ärger zu bekommen, mir Angst gemacht wurde,
meine Zugehörigkeit zur Familie vielleicht ständig in Frage gestellt wurde, ich selten mal einfach so sein durfte, wie ich bin und
mir viel zu selten positive Rückmeldung gegeben wurde, dass ich so wie ich bin und mit dem was ich kann und mache, gut und richtig bin,
dann bin ich mit hoher Wahrscheinlichkeit durch ungünstige Lernerfahrungen geprägt und in meiner Persönlichkeit beeinträchtigt.

Das ist bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger der Fall.

Wenn ich diese Lernerfahrungen schon mal verändere, dann habe ich auch meist schon einen Großteil meiner Probleme gelöst und der Rest ist einfacher, weil übersichtlicher.

Merke ich, dass ich alleine nicht weiterkomme, wende ich mich an Menschen mit Erfahrung. Das kann ein Arzt sein, ein Therapeut oder jemand, der mich in anderer Form sinnvoll berät und unterstützt.

Den Anfang finden

Meist habe ich irgendein Thema in meinem Leben oder meiner Persönlichkeit, mit dem ich nicht zufrieden bin. Vielleicht ist das eine Angst, die mir immer wieder dazwischen grätscht oder vermeintlich harmlose Situationen machen mir übermäßig Stress. Das könnte auch ein Bereich meines Lebens sein, den ich gerne verändern möchte, aber irgendetwas hält mich immer wieder davon ab, es zu tun. Ein Verhalten von mir, dass ich nicht leben möchte, in das ich aber immer wieder hineinrutsche oder auch eine große Traurigkeit, Mutlosigkeit oder Antriebslosigkeit können das sein.

An all diesen Stellen kann ich anfangen

Das Aufarbeiten von Themen ist immer auch eine Suche nach den Ursprüngen und nach neuen Wegen. Um diese leichter finden zu können, vermittele ich in meinen Seminaren eine Technik, die genau bei dieser Suche hilft. Termine für meine Seminare finden Sie hier oder sprechen Sie mich an.

 

Wo soll ich bloß anfangen?

Funktionieren und Beschwichtigen

In angstauslösenden Situationen haben wir verschiedene Reaktionsmöglichkeiten. Wir versuchen aus der Situation heraus zu kommen, sie zu entschärfen oder für uns erträglich zu machen.

Auf der physischen und relativ bewussten Ebene sind das:

angreifen
flüchten
erstarren
funktionieren
beschwichtigen

Die ersten drei Punkte sind sicherlich klar.

Beim Funktionieren versuche ich, an mich gestellte Erwartungen und bestehende Regeln ganz genau einzuhalten, um meinem Gegenüber keine Angriffsfläche mehr zu bieten und so die Situation zu beruhigen.

Das Beschwichtigen erfolgt über klare Zeichen der Unterordnung, des sich Zurücknehmens (Gefühle, Meinung, Forderungen…), bis hin zum Devoten.

Bin ich schon älter oder sogar erwachsen, spreche ich vielleicht mit Kindchenstimme und meine Körperhaltung und mein Blick signalisieren, dass ich keine Gefahr für den anderen bin.

Den anderen verteidigen

Auf der psychischen und eher unbewussten Ebene sind das:

Verteidigen der angstauslösenden Person.
„Das hat er ja nur gemacht, weil er selber Stress hat.“
„Er hat das nicht so gemeint.“
„Ich kann ihn ja auch verstehen.“

Sich selbst die Schuld geben.
„Ich hätte das ja auch nicht tun sollen.“
„Ich habe ihn gereizt… dazu getrieben… ihn provoziert.“

So denke ich besonders häufig, wenn zu der Angst vor der Person auch noch die Angst vor der Trennung oder dem Alleinsein kommt.
Je nachdem, welche dieser Möglichkeiten sich in meiner Kindheit als effektiv erwiesen hat, werde ich sie auch als Erwachsener noch genauso anwenden.

Mein Wohlbefinden sollte immer in meinem Fokus stehen

Was auf der Strecke bleibt, ist mein Verständnis und mein Mitgefühl für mich selbst. Die Befindlichkeiten des Menschen, der mir Angst macht, stehen mehr in meinem Fokus, als meine eigenen.

Das Verstehen, warum jemand in einer gewissen Art und Weise gehandelt hat, ist ein wichtiger Punkt, der es mir erleichtert mit diesem Menschen oder seinem Verhalten irgendwann einmal abzuschließen. Es sollte aber nicht als Ausrede für mich dienen, in dieser mich blockierenden Situation zu verharren.

Angst blockiert uns

Wo Angst ist, ist keine Liebe. Wo Angst ist, da ist keine freie Entwicklung und kein Wachstum. Mit Angst kann keine Kreativität fließen, das Lernen fällt mir schwer, es gibt keine echte Freude und keine Entspannung. Ich lebe meine Persönlichkeit nicht, zeige nicht, was ich kann und mich zu öffnen fällt mir schwer. Mein Fokus liegt auf den Anforderungen, die andere an mich stellen. Ich versuche ihnen gerecht zu werden, statt auf mich und meine Wünsche und Bedürfnisse zu achten, deren Erfüllung mir Freude und Energie schenken würden.

Damit sind Burnout und Depression Tür und Tor geöffnet

Deshalb ist es zentral wichtig, dass ich an meinen Ängsten arbeite und Lernerfahrungen, die ich als Kind gemacht habe (und die für mich als Kind vielleicht rettend waren) heute als Erwachsener korrigiere.
Ich bin jetzt erwachsen, nicht mehr ohnmächtig und deshalb auch kein Opfer mehr.
Den Weg in ein glückliches Leben verstellen mir nicht die anderen oder das Leben, sondern einzig und allein meine Ängste.

Deshalb sollte ich mich auf den Weg machen…

Um diesen Gang für jeden gangbar zu machen, vermittele ich in meinen Seminaren eine Technik, durch die der Seminatteilnehmer in der Lage ist, selbständig die Ursachen für seine Ängste, Konflikte und Blockaden zu finden und den Weg zur Lösung zu erkennen.