Wie kann die Kinesiologie bei Angst helfen?

Manchmal trügt das Bauchgefühl

Es gibt Situationen im Leben, in denen ich auf mein Bauchgefühl nicht vertrauen kann. Das ist immer dann der Fall, wenn mir Angst den Weg verstellt.
Durch Angst versucht mein Unterbewusstsein mich davor zu bewahren, dass ich mich wirklich oder auch nur vermeintlich in Lebensgefahr bringe. Das ist der einzige Grund für Angst.
Das Unterbewusstsein beurteilt Situationen nach den von ihm auf verschiedensten Ebenen gemachten Lernerfahrungen . Dabei beachtet es nicht den größeren Zusammenhang, passt diese Erfahrungen nicht an neue Gegebenheiten an und verändert sie auch nicht selbstständig, wenn ich erwachsen werde.

Mein Unterbewusstsein passt auf mich auf

Es hat nur in verschiedenen  Situationen bemerkt, dass mein Überleben gefährdet sein könnte und manipuliert mich über Angst. Dadurch versuche ich diese oder ähnliche Situationen zu vermeiden oder greife auf ein bestimmtes Verhalten zurück, bei dem mein Unterbewusstsein mal die Erfahrung gemacht hat, dass es mir in solch einer Situation geholfen hat und ich einigermaßen glimpflich davon gekommen bin.

Das Unterbewusstsein verändert nichts automatisch

Mein Unterbewusstsein macht diesen Job absolut hervorragend und in 98% aller Fälle liegt es mit seiner Einschätzung und seiner Lösungsstrategie goldrichtig. Manchmal verknüpft es aber Erfahrungen mit bereits Gelerntem einfach falsch, manchmal setzt es Faktoren in Bezug, die gar nicht in Bezug stehen oder hält etwas lange für eine wunderbare Lösung, die mich als ohnmächtiges Kind scheinbar vor Schlimmerem bewahrt hat und vor allem: Es korrigiert nichts von alleine, wenn ich älter werde und sich mein Leben und meine eigenen Möglichkeiten erheblich ändern.

Die Ursachen sind der Schlüssel

Dadurch reagieren wir als Erwachsenen immer noch in den Mustern unserer Kindheit. Außerdem ist es durch die manchmal sehr „kreative“ Verknüpfung von Ereignissen schwer die Zusammenhänge und Ursprünge zu finden. Die sind für die Korrektur der Lernerfahrung aber äußerst wichtig und erleichtert sie sehr.

Die Kinesiologie hilft das Verworrene zu ordnen

Hier bietet sich die Kinesiologie als Hilfsmittel an. Mit ihrer Hilfe sind wir in der Lage mit dem Unterbewusstsein zu kommunizieren. Dort liegen alle Lernerfahrungen und dort finden wir auch die Gründe ihrer Entstehung, die Verknüpfungen, die Auswirkungen und auch die Möglichkeit zur Lösung. Meist ergibt sich nämlich durch das Erkennen und Verstehen die Lösung schon von selbst, denn gerade bei übersteigerter Angst oder sogar Panik, liegt oft eine ungünstige Verknüpfung vor oder aber ein Ereignis aus der Baby- oder Kleinkindzeit, an das wir keine konkreten Erinnerungen haben. Auch hier gestattet die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein die Gründe für die Angst zu finden und erleichtert damit sie zu korrigieren.

Das mache selbstverständlich nicht ich in Ihrem Unterbewusstsein, sondern Sie selber dadurch, dass Sie Dinge aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten lernen.

In der Einzelsitzung Ursachen finden

Bei der Suche nach Ihren ganz persönlichen Angstauslösern helfe ich Ihnen gerne in einer persönlichen Einzelsitzung, die problemlos auch über Telefon stattfinden kann. So können wir zusammen Ursachen finden, Zusammenhänge erkennen und es kann ein neuer Umgang mit bisher angstbesetzten Situationen entstehen.

Weitere Infos gebe ich Ihnen gerne in einem kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Burnout

Strampeln bis zum Umfallen

Wie kann es passieren, dass ich arbeite, bis gefühlt nichts mehr von mir übrig ist. Wieso verliere ich jegliches Gefühl für die Grenzen meiner Kraft, meiner Belastbarkeit, meiner Nerven und den Punkt an dem ich „Nein“ sagen müsste? Warum merke ich manchmal jahrelang noch nicht einmal, dass ich viel mehr mache, als gut für mich ist?

Bei jedem ist es etwas anders

Die Ursachen dafür liegen, wie so oft, meist in meiner Kindheit und sind sehr individuell. Sie sind mein ganz persönlicher Mix aus Lernerfahrungen, Bindungsbedingungen und daraus entstandenen Verhaltensmustern und sollten sinnvollerweise auch genauso individuell aufgearbeitet werden.

Mein Unterbewusstsein passt einfach nur auf mich auf

Es ist meine Aufgabe für mich zu sorgen, die Balance aus Anspannung und Entspannung zu halten und darauf zu achten, dass es mir gut geht. Missachte ich diese Aufgabe über Jahre, grätscht mir mein Unterbewusstsein irgendwann dazwischen und verordnet mir das, was ich mir selbst nicht gebe: Ruhe!

Aufarbeitung ist Ursachenforschung

Nur dann, wenn ich mir die Zusammenhänge ganz bewusst mache, die Ursprünge genau erkenne und mein Verhalten dem entsprechend verändere, habe ich die Chance eine für mich sinnvolle Umwälzung zu bewirken. Ansonsten wird mein Unterbewusstsein jedes mal, wenn ich wieder versuche zu arbeiten, erschrocken aufheulen und sagen:“Nein! Nicht wieder in die Tretmühle! Ich will das nicht mehr, ich kann das nicht mehr, ich ziehe die Bremse!“ Das gebrannte Kind scheut bekanntlich das Feuer.

Ohne Ursachenforschung keine Aufarbeitung

Wann habe ich in meiner Familie Aufmerksamkeit oder Anerkennung bekommen? Durfte ich als Kind auch mal „Nein“ sagen, wenn mir etwas zu viel wurde? Gab es in meiner Familie eine klare Erwartungshaltung, dass alle Aufgaben erfüllt werden mussten, die an einen gestellt wurden? Wie lautet meine „Daseinsberechtigung“? Wann meine ich ein wertvoller Teil der Familie oder Gruppe zu sein? Waren meine Eltern dominant und es wurde immer getan, was sie gesagt haben? Gab es Raum für meine Gefühle, Wünsche oder Meinungen oder musste ich die meist verdrängen? Wie stehe ich zu meinem „Bauchgefühl“? Wie sieht mein Rollenbild eines „richtigen“ Mannes oder einer „richtigen“ Frau aus?
Diese und viele weitere Fragen, können mir bei der Suche nach den Ursachen behilflich sein und ihre Beantwortung bringt genau da Licht ins Dunkle, wo ich es brauche, um einen neuen Weg zu sehen.

Egal ob präventiv oder akut

Wie bei allen anderen Themen, bei denen ich mir eine Veränderung in meinem Leben wünsche, ist es auch beim Burnout so, dass ich mir über möglichst viele Ursachen, Verhaltensmustern und Bindungsbedingungen klar werden sollte, und das möglichst auch schon präventiv, wenn die Freude beginnt aus meinem Leben zu verschwinden. Einen weiteren wichtigen Aspekt habe ich außerdem noch in meinem Beitrag: Burnout – ein Minus in der Energiebilanz aufgeführt.

Seminar zum Erlernen der Grundlagen der Bindungsbedingungen

Deshalb erkläre ich ab Oktober in meiner Seminarreihe  „Ursachen finden – Zusammenhänge erkennen – Probleme lösen“ Schwerpunktthema Leben ohne Burnout & Überforderung diese Bindungsbedingungen und Verhaltensmuster. Außerdem erkläre ich grundsätzliches zur Entstehung und den Gründen eines Burnouts. Im zweiten Teil des Seminars suchen wir bei jedem Teilnehmer die Bereiche seines Lebens, die ihn übermäßig Kraft kosten und die, die ihm Kraft geben und ergründen warum. Durch das Verstehen der Zusammenhänge, ergibt sich dann schon eine veränderte Einstellung zu diesen Situationen und damit auch eine Möglichkeit der Lösung.

 

Selbstvertrauen – ein gutes Mittel gegen Depressionen

Die Weichen können schon im Kindesalter gestellt werden

Wenn ich mich als junger Mensch entwickele ist es wichtig, dass ich meiner Familie oder irgendjemandem, der unverbrüchlich hinter mir steht, voll und ganz vertraue. Aus diesem Vertrauen heraus, dass es zu jeder Zeit und in jeder Situation jemanden gibt, der mich unterstützt und mir zur Not aus jedem Schlamassel heraus hilft, gewinne ich den Mut meinen Weg im Leben zu gehen, mich auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln.

Durch diese Erfahrungen lerne ich mich kennen, kann mich und meine Fähigkeiten einschätzen und gewinne damit das Selbstvertrauen und die Stärke mein Leben selbst zu meistern.

Wenn ich mir alles Wichtige selber geben kann, kann niemand Bedingungen an mich stellen

Ich muss mir dieser Unterstützung von jemandem ganz sicher sein, damit ich es wage ohne Angst ins Leben zu gehen und mich schließlich ganz unabhängig auf meine eigenen Füße zu stellen. Aus diesem Umstand heraus, kann ich dann in einer Beziehung echte, bedingungslose Liebe leben.

Es ist wichtig, dass ich mir selber alles geben kann, was ich brauche oder jemanden habe, unabhängig  von meinem Partner, der mich zur Not in allem unterstützt. So kann zwischen zwei Menschen eine Beziehung entstehen, die nicht durch Abhängigkeiten geprägt ist, durch die Angst den anderen zu verlieren oder im Leben nicht mehr alleine zurecht zu kommen. Denn durch diese Angst verbiege ich mich.

Der Partner sollte das Sahnehäubchen auf meinem Leben sein.

Manchmal auf Biegen und Brechen, auch wenn es nicht gut tut

Ich versuche es dem anderen recht zu machen oder fordere ein bestimmtes Verhalten von ihm ein, damit die Beziehung auf „Biegen und Brechen“ (manchmal im wahrsten Sinne des Wortes) bestehen bleibt.

Nicht ich stehe in meinem Fokus und erst in zweiter Linie mein Partner und die Beziehung zu ihm, sondern mein Partner und die Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um die Beziehung zu erhalten.

Durch diesen Umstand lebe ich nicht das, was ich leben möchte. Ich verbiege mich für die Beziehung aus der Angst heraus, alleine nicht zurecht zu kommen. Das ist eine weitere Möglichkeit in eine Depression zu rutschen.

Keine Garantie – aber deutlich wahrscheinlicher

Selbstvertrauen erhöht die Chance darauf einen Partner zu finden, der mich so nimmt, wie ich bin. Und wenn ich den Mut habe mich so zu zeigen, wie ich bin und mich mit allem zu leben, was mir wichtig ist und Freude macht, haben es Depressionen deutlich schwerer in meinem Leben Fuß zu fassen.

Ich helfe Ihnen gerne auf Ihrem Weg den Ursachen und Lösungen bei einer Depression auf die Spur zu kommen. Sprechen Sie mich an, ich freue mich auf Ihre E-Mail oder Ihren Anruf.

Depressionen

Depressionen können viele Ursachen haben

Ich möchte hier einige mögliche Ursachen kurz vorstellen, wobei die Liste nicht vollständig sein kann. Bei jedem führt die Zusammensetzung dieser und noch anderer Faktoren zu seiner ganz individuellen Mischung, die genauso individuell aufgearbeitet werden sollte.

Aus Freude entsteht Energie

Auch Depressionen haben meiner Ansicht nach etwas mit Energie zu tun. Die meisten Tätigkeiten in meinem Leben sollten mir Freude machen und mich dadurch mit positiver Energie versorgen. Es sollten wirklich die Dinge sein, die mir entsprechen und ich sollte sie in der Form tun, wie ich mich damit wohl fühle. Erfülle ich die Erwartungshaltung oder Anforderung, die andere an mich stellen und gebe diesen einen höheren Stellenwert, als das, was ich selber machen möchte, gibt es nicht genug Möglichkeiten für mich Energie zu tanken.

Das Leben ist auch ein bisschen Physik

Ich kann einen guten Job haben mit dem ich viel Geld verdiene. Wenn das aber der Berufswunsch meiner Eltern für mich war oder ich ihn nur gewählt habe, damit ich viel Geld verdiene und in der Gesellschaft anerkannt bin, dann wird er mir wahrscheinlich nicht genug Freude bereiten, um Energie und Zufriedenheit daraus zu ziehen. Stattdessen muss ich noch jeden Tag Energie hinein investieren und da lande ich bei einem 8 oder 9 Stundentag schon rein rechnerisch schnell im Minus. Das Leben ist mehr Physik als man denkt.

Die Fassade kostet Kraft

Wenn ich mich in meiner Jugend sehr anpassen musste und nicht akzeptiert wurde mit meinen Interessen und meiner Persönlichkeit, auch dann ist die Gefahr groß in eine Depression zu rutschen. Die Fassade, die ich dann gelernt habe zu leben, entspricht mir nicht. Sie kostet mich nur noch zusätzlich Kraft und sie zu leben macht mir keine Freude. Ich erfülle nur die Erwartungshaltung, von der ich glaube, dass sie an mich gestellt wird, weil ich es in meiner Kindheit so gelernt habe. Meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind dahinter zurückgedrängt, aber nur sie könnten mir Freude und damit Energie bringen.

Meine Vorstellungen entsprechen nicht immer meinen Wünschen

Selbst wenn mein Leben so ist, wie ich es mir vorstelle, heißt das noch lange nicht, dass es auch so ist, wie ich es mir wünsche. Habe ich in meiner Kindheit bestimmte Erwartungshaltungen z.B. meiner Familie übernommen und mir erst einmal zu eigen gemacht, kann es passieren, dass ich irgendwann in meinem Leben an den Punkt komme, dass ich spüre etwas verändern zu müssen. Je nach Lernerfahrungen in meiner Kindheit kann es jetzt sein, dass ich mein ganzes Leben umkremple und vielleicht den Job wechsel, mich scheiden lasse, umziehe oder sonst mein Leben irgendwie verändere, sodass es mir mehr entspricht.

Erziehung stutzt manchmal die Flügel, die ich brauche

Es kann aber auch sein, dass ich in meiner Kindheit die Erfahrung gemacht habe, dass ich nichts einfach nach meinen Wünschen verändern durfte. Meine Wünsche wurden als Spinnerei abgetan, mir wurde eingebläut „Das Leben ist kein Ponyhof, da kann man sich nichts aussuchen, da muss man durch!“ oder mir ist vermittelt worden, dass das, was ich kann oder machen möchte nichts wert ist und man damit kein Geld verdienen kann.

Depression durch übertretene Bindungsbedingungen

In diesen und sicherlich noch vielen weiteren Möglichkeiten des anerzogenen Nichtlebens meiner Persönlichkeit, wird mein Unterbewusstsein versuchen mich davon abzubringen das zu tun, was ich mir wünsche und mir Freude macht. Es hat gelernt, dass es aus verschiedenen Gründen nicht gut für mich ist, das zu tun. Ich versuche damit also Bindungsbedingungen zu übertreten. Mein Unterbewusstsein wird mich durch Stress, Angst, Panik, vielleicht eine Depression oder auch verschiedene Formen von Sucht versuchen davon abzuhalten.

Kreislauf des Verdrängens

Ich nenne das den „Kreislauf des Verdrängens“ und habe ihn in meinem Buch „Selbstheilung – wie geht das eigentlich?“ genauer beschrieben. Der Ausweg daraus führt über das Finden und Korrigieren der alten Bindungsbedingungen und natürlich der Veränderung des Lebens hin zu mehr Freude durch das Leben meiner eigenen Persönlichkeit ohne Angst.

Körperliche Komponenten

Manchmal können körperliche Komponenten wie Vitaminmangel, Hormonstörungen oder andere Dinge eine kleine Unzufriedenheit sehr verstärken. Deshalb ist es sinnvoll, wie bei den meisten Erkrankungen, sowohl auf der physischen, als auch auf der psychischen Ebene zu schauen.

Viele Faktoren, aber welcher ist relevant?

Bei der Suche nach den Faktoren, die speziell für Ihre Depression relevant sind, bin ich Ihnen gerne in einer Einzelsitzung behilflich. Das ist auch per Telefon möglich. Außerdem vermittele ich in meinen Seminaren eine Technik, mit deren Hilfe die Seminarteilnehmer die Möglichkeit bekommen selbständig die Ursprünge für ihre Depressionen zu lokalisieren.

Wie finde ich den Einstieg?

Seine eigenen Probleme bearbeiten.

Die eigenen Themen ansehen.
Die Kindheit aufarbeiten.
In seinem eigenen Haus aufräumen.

Wer kennt solche Sätze nicht ? Aber wie geht das? Wo fange ich an? Wie finde ich den Einstieg? Geht das nur mit einem Therapeuten? Woran merke ich, dass ich da ein Thema habe, das ich aufarbeiten sollte? Ist das nicht nur was für psychisch Kranke?

Jeder, der ohne Ängste, Sorgen und Stress seine Persönlichkeit mit all ihren Facetten lebt, Energie hat, sich in seiner eigenen Mitte fühlt und das Leben mit Liebe, Freude, Gelassenheit, Offenheit und Glück genießt, kann diese Seite jetzt direkt schließen. Dieser Mensch hat seine Hausaufgaben bereits gemacht oder ist einfach ein Glückskind.

Bei allen anderen gibt es noch Luft nach oben

Ich möchte mich in meiner Haut und in meinem Leben wohl fühlen. Wenn ich das an irgendeiner Stelle nicht tue, dann darf ich diese Stelle verändern. Solange niemand anders darunter leiden muss, darf ich das und sollte ich auch. Das Leben ist zu schön und zu kostbar, um es mit Ängsten, Problemen und schlechter Laune zu vergeuden.

Dazu bedarf es auch nicht immer eines Therapeuten

Ich werde durch Lernerfahrungen geprägt und verhalte mich entsprechend dieser Erfahrungen. Je massiver diese Lernerfahrungen mich beeinflusst und eingeschränkt haben, desto stärker unterscheidet sich das Verhalten, das ich im Außen zeige von meiner Persönlichkeit in meinem Inneren.

Das heißt im Klartext:

wenn ich traumatische Erfahrungen in meiner Kindheit gemacht habe, mich sehr stark anpassen musste, um nicht dauernd Ärger zu bekommen, mir Angst gemacht wurde,
meine Zugehörigkeit zur Familie vielleicht ständig in Frage gestellt wurde, ich selten mal einfach so sein durfte, wie ich bin und
mir viel zu selten positive Rückmeldung gegeben wurde, dass ich so wie ich bin und mit dem was ich kann und mache, gut und richtig bin,
dann bin ich mit hoher Wahrscheinlichkeit durch ungünstige Lernerfahrungen geprägt und in meiner Persönlichkeit beeinträchtigt.

Das ist bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger der Fall.

Wenn ich diese Lernerfahrungen schon mal verändere, dann habe ich auch meist schon einen Großteil meiner Probleme gelöst und der Rest ist einfacher, weil übersichtlicher.

Merke ich, dass ich alleine nicht weiterkomme, wende ich mich an Menschen mit Erfahrung. Das kann ein Arzt sein, ein Therapeut oder jemand, der mich in anderer Form sinnvoll berät und unterstützt.

Den Anfang finden

Meist habe ich irgendein Thema in meinem Leben oder meiner Persönlichkeit, mit dem ich nicht zufrieden bin. Vielleicht ist das eine Angst, die mir immer wieder dazwischen grätscht oder vermeintlich harmlose Situationen machen mir übermäßig Stress. Das könnte auch ein Bereich meines Lebens sein, den ich gerne verändern möchte, aber irgendetwas hält mich immer wieder davon ab, es zu tun. Ein Verhalten von mir, dass ich nicht leben möchte, in das ich aber immer wieder hineinrutsche oder auch eine große Traurigkeit, Mutlosigkeit oder Antriebslosigkeit können das sein.

An all diesen Stellen kann ich anfangen

Das Aufarbeiten von Themen ist immer auch eine Suche nach den Ursprüngen und nach neuen Wegen. Um diese leichter finden zu können, vermittele ich in meinen Seminaren eine Technik, die genau bei dieser Suche hilft. Termine für meine Seminare finden Sie hier oder sprechen Sie mich an.

 

Das Unterbewusstsein ist auch nur ein Mensch

Manchmal läuft´s einfach falsch

„Ein Beispiel für eine falsche Schlussfolgerung meines Unterbewusstseins:

 Singen

Ich werde als Kind für einen Mittagsschlaf ins Bett gelegt und soll leise sein, da auch meine Eltern einen Mittagsschlaf machen wollen. Ich bin aber gar nicht müde und vertreibe mir die Zeit damit, aus vollem Hals zu singen. Man stürmt wütend in mein Zimmer und bestraft mich dafür.

Mein Unterbewusstsein kombiniert: Wenn man mich singen hört, gibt es Ärger! Für das Singen wurde ich bestraft und es hat mich in dem Augenblick hauptsächlich beschäftigt. Deshalb verknüpft das Unterbewusstsein die Zurechtweisung mit dem Singen. Das war in dem Augenblick relevanter, als einfach nur leise zu sein.

Später bereitet es mir größtes Unbehagen zu singen, wenn andere mich hören können. Wenn möglich vermeide ich es, obwohl ich sehr gerne singe.“

(Auszug aus meinem Arbeitsbuch  Selbstheilung – wie geht das eigentlich?)

Die Zugehörigkeit ist überlebenswichtig gewesen

Das Unterbewusstsein lernt aus Erfahrungen, die ich mache und zieht daraus Schlüsse für das Verhalten, das ich zeigen sollte, damit ich nicht die Zugehörigkeit zur Familie / Gruppe / Partner verliere. Dafür verdrängt es auch schon mal Teile meiner Persönlichkeit, die dieser Anbindung im Wege stehen könnten.

Singe ich zum Beispiel leidenschaftlich gerne, werde aber in Situationen in denen ich singe immer wieder, oder einmal sehr heftig, zurecht gewiesen, wird mir das Singen immer weniger Spaß machen. Die Zurechtweisung muss sich gar nicht auf das Singen selbst beziehen.

Ich habe kein gutes Gefühl mehr beim Singen, denn mein Unterbewusstsein hat ja in der oben beschriebenen Situation geschlussfolgert, dass das Singen Ärger einbringt. Immer wenn ich eigentlich Lust hätte laut los zu singen und mich dabei jemand hören könnte, bekomme ich Angst und lasse es lieber, verdränge das Singen und damit etwas, das mir große Freude machen würde.

Verdrängung statt Freude

Wenn so etwas sehr früh in meiner Kindheit passiert oder sehr massiv bestraft wurde, ist mir vielleicht gar nicht mehr bewusst, wie viel Freude es mir macht zu Singen, zu Malen, zu Tanzen, zu Träumen oder was auch immer damals von meiner Familie abgelehnt wurde.

Da das Unterbewusstsein manchmal eben falsche Schlussfolgerungen zieht, ist es später oft schwierig die richtigen Ursachen für eine Angst zu finden. Wenn ich die Ursache aber nicht finde, kann ich die Angst auch nicht verändern. Ich falle immer wieder in eine Angst und weiß überhaupt nicht warum.

An dieser Stelle bietet die Kinesiologie mit ihrer Möglichkeit mit dem Unterbewusstsein zu kommunizieren eine Chance diese Ursprünge der Angst zu finden. Außerdem vermittele ich in meinen Seminaren eine Technik, mit deren Hilfe das Aufspüren der Ursachen und der Weg zur Lösung für die Teilnehmer selbständig gangbar wird. Termine finden Sie hier.

In der nächsten Woche schreibe ich über die Reaktionsmöglichkeiten in angstauslösenden Situationen, die uns außer Angriff, Starre oder Flucht noch zur Verfügung stehen.