Burnout – ein Minus in der Energiebilanz

Das klassische Burnout-Syndrom ist allgegenwärtig

Die heutige Zeit lässt uns kaum noch zur Ruhe kommen. Muße… in der Sonne zu sitzen und einfach nur die Freude am Leben zu empfinden, ist mächtig aus der Mode gekommen. Das weicht immer mehr der Selbstoptimierung, Effektivität und einem vermeintlich erfüllten Leben. Leider bedeutet „erfüllt“ oft nichts anderes als „vollgepackt“.

Langeweile ist wichtig und manchmal auch schön

Dazu kommt, dass es keine Langeweile mehr gibt. Computer, Handys und Fernseher mit sämtlichen Spiel- und Streamingmöglichkeiten zu jeder Tages- und Nachtzeit, Soziale Netzwerke mit einer Flut von Informationen, die für mich größtenteils völlig unerheblich sind und eine totale Reizüberflutung im Alltag und am Arbeitsplatz, hat uns oftmals verlernen lassen, Ruhe auch nur ertragen zu können. Wir werden meist nervös, wenn es einmal ruhig ist und flüchten uns wieder in irgendeine Ablenkung.

Bewertung der Reize ist schwierig

Unser Gehirn ist mit diesem permanenten Beschuss von Reizen völlig überfordert. Das hat immer noch einen Fuß in der Steinzeit und benötigt Ruhephasen, um das Erlebte zu bewerten und entsprechend abzuspeichern. Aber auch das wird ihm heutzutage nicht leicht gemacht. Die Faustregel, dass Situationen in denen Adrenalin freigesetzt wird auch bedeutsam sind und mit entsprechender Priorität abgespeichert werden müssen, gilt schon lange nicht mehr. Wenn wir uns früher schon bei Winnetou im Fernsehen die Fingernägel vor Aufregung abgekaut haben, dann ist das lahmer Kram gegen die neuen Brillen mit deren Hilfe man eine virtuelle „Realität“ erlebt, mit der die echte Realität nicht mithalten kann. Was soll das Gehirn jetzt wo abspeichern? Das tatsächlich Geschehene, was ja eigentlich Nichts ist, außer einem computeranimierten Bild auf einem Bildschirm? Oder die Eindrücke von Stress, Adrenalin, Angst, lebensbedrohlichen Situationen oder aufwühlenden Ereignissen, wie sie ein gut gemachtes Computerspiel oder eine VR-Brille bieten? Das ist etwas, was das Gehirn besonders bei schon frühem Kontakt im Kindes- oder Jugendalter völlig überfordert.

Hurra, wir verblöden!

Das Nichtwichtige erzeugt immens starke Reize, das Wichtige wird immer reizärmer, weil uns immer mehr davon abgenommen und automatisiert wird. In der Bewältigung unseres normalen Alltags gibt es kaum noch Herausforderungen für unser Gehirn. Bevor wir über irgendetwas lange nachdenken müssen und vielleicht eine eigene Lösung finden, recherchieren wir im Internet. Die komplette Organisation wird immer mehr von Maschinen übernommen. Alexa, Siri und Co. übernehmen alles, wofür wir früher unsere Gedanken beisammen halten und unser Hirn mal anstrengen mussten. Auch das Erlernen und Einüben körperlicher oder kognitiver Fähigkeiten erübrigt sich meist, da uns auch hier das Meiste abgenommen wird.

Selber denken macht Spaß

Gerade das ist aber eigentlich etwas, was uns Freude bereitet, Selbstvertrauen bringt, Selbstsicherheit und letztendlich auch Selbstbewusstsein: eigenen Ideen zu haben, Herausforderungen zu meistern, meine eigene Lösung zu finden, die eigenen Kreativität zu leben, mir selbst und meinen Fähigkeiten zu vertrauen. Zu spüren, dass ich etwas kann und damit in der Lage bin schwierige Situationen gut zu meistern, ist etwas, dass mir Freude bereitet… und diese Freude fehlt uns heutzutage viel zu oft, weil es irgendwen oder irgendwas gibt, der uns das abnimmt. Hier liegt auch eine Ursachen für Depressionen.

Freude bringt Energie

Freude ist aber genau das, was mir Energie zurückbringt, was mich für die Mühe und Anstrengung am Ende entschädigt. Das Gefühl „Das habe ICH geschafft und es ist gut geworden!“ das fehlt viel zu oft. Und wenn das fehlt, dann ist die „Belohnung“ am Ende weg und meine Tätigkeit kostet mich nur noch Energie.

Die Freude ist das, was aus dem Hamsterrad ein erfülltes Leben macht

Und genau um diese Energie geht es (unter anderem) beim Burnout. Wenn die Energie, die ich in etwas stecke, permanent größer ist, als die Energie, die ich am Ende heraus bekomme, dann lande ich mit Sicherheit im Burnout. Denn das Burnout ist nichts anderes als ein Minus in meiner Energiebilanz.

Seminar zum Thema „Raus aus Burnout & Überforderung“

Diesen und noch andere Aspekte beleuchte ich unter anderem in meinem Seminar zum Themenschwerpunkt „Burnout & Überforderung“. Nach einem eher theoretischen Teil, in dem ich Grundsätzliches dazu erkläre, warum und wie wir ins Burnout rutschen können, wo und wann oftmals die Weichen dafür gestellt wurden und wie wir prinzipiell den Weg hinausfinden können, wird es im zweiten Teil praktischer. Wir beleuchten in der Gruppe einzelne Lebensbereiche jedes Teilnehmers und finden die Situationen und Tätigkeiten, die ihn übermäßig Energie kosten, aber auch die, die ihm Freude machen und damit Energie bringen. Durch das Verstehen der Zusammenhänge geht man dann meist schon anders mit diesen Situationen um und ist in der Lage etwas zu verändern.

Außerdem unterstütze ich Sie gerne auf Ihrem persönlichen Weg durch eine Einzelsitzung, in der wir Ihre ganz individuelle Situation beleuchten und nach Ursachen, Zusammenhängen und Lösungen suchen.

Seminare

Ursachen finden – Zusammenhänge verstehen – Probleme lösen

In meiner Seminarreihe vermittele ich eine für den Klienten gangbare Technik, um den Weg aus den belastenden Mustern und problematischen Situationen zu finden. Um den Teilnehmern den größtmöglichen Nutzen zu bieten, habe ich verschiedene Themenschwerpunkte erarbeitet.

Schwerpunkt: Burnout & Überforderung

Nach einem eher theoretischen Teil, in dem ich Grundsätzliches dazu erkläre, warum und wie wir ins Burnout rutschen können, wo und wann oftmals die Weichen dafür gestellt wurden und wie wir prinzipiell den Weg hinausfinden können, wird es im zweiten Teil praktischer. Wir beleuchten in der Gruppe einzelne Lebensbereiche jedes Teilnehmers und finden die Situationen und Tätigkeiten, die ihn übermäßig Energie kosten, aber auch die, die ihm Freude machen und damit Energie bringen. Durch das Verstehen der Zusammenhänge geht man dann meist schon anders mit diesen Situationen um und ist in der Lage etwas zu verändern. So individuell jeder Weg in ein Burnout ist, genauso individuell gestaltet sich auch jeder Weg heraus.

Schwerpunkt: Angst & Panik

Auch hier beginnen wir mit einem eher theoretischen Teil, in dem ich Grundsätzliches zur Funktion von Angst erzähle und warum sie manchmal für uns so unverständlich und kaum nachvollziehbar sein kann.  Außerdem sprechen wir darüber, wann und wo Ängste angelegt werden und wann aus Angst Panik wird.

Im zweiten Teil des Seminars besehen wir uns die konkreten Situationen der Teilnehmer. Dabei versuchen wir ganz individuell für jeden Einzelnen in der Gruppe Angstauslöser zu ergründen. Durch dieses Erkennen und Verstehen der Zusammenhänge ist es möglich einen neuen Umgang mit diesen angstauslösenden Situationen zu finden.  Daraus ergibt sich dann auch bei diesem Seminar der ganz individuelle Weg für jeden Teilnehmer, um Angst und Panik hinter sich zu lassen.

Weitere Schwerpunkte in Vorbereitung

Seminare zu den Themen „Depressionen“, „Missbrauch“, „Zwangshandlungen und Zwangsunterlassungen“ sind in Vorbereitung und werden Anfang 2019 starten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Vorträge & Seminare.

Bis zum Beginn der neuen Seminarreihe arbeite ich auch gerne in Einzelsitzungen mit Ihnen an den oben genannten Themen. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail. In einem kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch können wir dann gemeinsam klären, ob ich der richtige Ansprechpartner für Sie bin.

Burnout

Strampeln bis zum Umfallen

Wie kann es passieren, dass ich arbeite, bis gefühlt nichts mehr von mir übrig ist. Wieso verliere ich jegliches Gefühl für die Grenzen meiner Kraft, meiner Belastbarkeit, meiner Nerven und den Punkt an dem ich „Nein“ sagen müsste? Warum merke ich manchmal jahrelang noch nicht einmal, dass ich viel mehr mache, als gut für mich ist?

Bei jedem ist es etwas anders

Die Ursachen dafür liegen, wie so oft, meist in meiner Kindheit und sind sehr individuell. Sie sind mein ganz persönlicher Mix aus Lernerfahrungen, Bindungsbedingungen und daraus entstandenen Verhaltensmustern und sollten sinnvollerweise auch genauso individuell aufgearbeitet werden.

Mein Unterbewusstsein passt einfach nur auf mich auf

Es ist meine Aufgabe für mich zu sorgen, die Balance aus Anspannung und Entspannung zu halten und darauf zu achten, dass es mir gut geht. Missachte ich diese Aufgabe über Jahre, grätscht mir mein Unterbewusstsein irgendwann dazwischen und verordnet mir das, was ich mir selbst nicht gebe: Ruhe!

Aufarbeitung ist Ursachenforschung

Nur dann, wenn ich mir die Zusammenhänge ganz bewusst mache, die Ursprünge genau erkenne und mein Verhalten dem entsprechend verändere, habe ich die Chance eine für mich sinnvolle Umwälzung zu bewirken. Ansonsten wird mein Unterbewusstsein jedes mal, wenn ich wieder versuche zu arbeiten, erschrocken aufheulen und sagen:“Nein! Nicht wieder in die Tretmühle! Ich will das nicht mehr, ich kann das nicht mehr, ich ziehe die Bremse!“ Das gebrannte Kind scheut bekanntlich das Feuer.

Ohne Ursachenforschung keine Aufarbeitung

Wann habe ich in meiner Familie Aufmerksamkeit oder Anerkennung bekommen? Durfte ich als Kind auch mal „Nein“ sagen, wenn mir etwas zu viel wurde? Gab es in meiner Familie eine klare Erwartungshaltung, dass alle Aufgaben erfüllt werden mussten, die an einen gestellt wurden? Wie lautet meine „Daseinsberechtigung“? Wann meine ich ein wertvoller Teil der Familie oder Gruppe zu sein? Waren meine Eltern dominant und es wurde immer getan, was sie gesagt haben? Gab es Raum für meine Gefühle, Wünsche oder Meinungen oder musste ich die meist verdrängen? Wie stehe ich zu meinem „Bauchgefühl“? Wie sieht mein Rollenbild eines „richtigen“ Mannes oder einer „richtigen“ Frau aus?
Diese und viele weitere Fragen, können mir bei der Suche nach den Ursachen behilflich sein und ihre Beantwortung bringt genau da Licht ins Dunkle, wo ich es brauche, um einen neuen Weg zu sehen.

Egal ob präventiv oder akut

Wie bei allen anderen Themen, bei denen ich mir eine Veränderung in meinem Leben wünsche, ist es auch beim Burnout so, dass ich mir über möglichst viele Ursachen, Verhaltensmustern und Bindungsbedingungen klar werden sollte, und das möglichst auch schon präventiv, wenn die Freude beginnt aus meinem Leben zu verschwinden. Einen weiteren wichtigen Aspekt habe ich außerdem noch in meinem Beitrag: Burnout – ein Minus in der Energiebilanz aufgeführt.

Seminar zum Erlernen der Grundlagen der Bindungsbedingungen

Deshalb erkläre ich ab Oktober in meiner Seminarreihe  „Ursachen finden – Zusammenhänge erkennen – Probleme lösen“ Schwerpunktthema Leben ohne Burnout & Überforderung diese Bindungsbedingungen und Verhaltensmuster. Außerdem erkläre ich grundsätzliches zur Entstehung und den Gründen eines Burnouts. Im zweiten Teil des Seminars suchen wir bei jedem Teilnehmer die Bereiche seines Lebens, die ihn übermäßig Kraft kosten und die, die ihm Kraft geben und ergründen warum. Durch das Verstehen der Zusammenhänge, ergibt sich dann schon eine veränderte Einstellung zu diesen Situationen und damit auch eine Möglichkeit der Lösung.

 

Was ist geistiges Heilen?

Alles funktioniert über Energie

Alle Menschen, Tiere und Pflanzen stehen mehr oder weniger im energetischen Austausch miteinander. Das merken wir daran, dass uns Manche gut tun, wir uns gestärkt und bereichert fühlen im Umgang mit ihnen und Manche uns eher Energie kosten, uns müde und antriebslos machen. Das Gleiche gilt für Tätigkeiten. Tätigkeiten, die wir nicht machen möchten oder die uns einfach nicht liegen, kosten Kraft. Wenn sie uns aber Spaß machen, uns gerade im rechten Maß herausfordern, dann geben sie uns Energie.

Blockaden

Je mehr wir den Mut haben unsere eigene Energie fließen zu lassen (also wir selbst zu sein mit unserer ganzen Persönlichkeit), desto bereichernder kann der Kontakt mit einer Person oder die Tätigkeit sein.
Haben wir vor jemandem oder etwas Angst, dann blockieren wir unseren Energiefluss aus verschiedenen Gründen. Das sind dann die vielzitierten „Blockaden“, die man mit den unterschiedlichsten Methoden versucht wieder aufzulösen. Gelingt uns das, dann merken wir das daran, dass wir wieder mehr Kraft, Elan und Freude haben…also mehr Energie.

Körperliche Ebene

Unsere körperliche Energie können wir durch „körperliche Dinge“ beeinflussen: wir nehmen Nahrung und Flüssigkeit zu uns, wir sorgen gut für unseren Körper indem wir ihn trainieren, pflegen und darauf achten, dass wir ihn physisch nicht beschädigen. Wenn das passiert, gehen wir zum Arzt, Physio- oder sonstigem Therapeuten und lassen uns von ihm beim Heilungsprozess unseres Körpers unterstützen. Der Körper erholt sich dann leichter, schneller und gründlicher.

Geistige Ebene

Unsere mentale Energie können wir durch „mentale Dinge“ beeinflussen: wir versuchen uns nach stressigen Phasen bewusst zu entspannen, indem wir uns mit schönen Dingen oder netten Leuten beschäftigen, wir wissen, dass man nicht schlecht über andere Leute reden sollte und wir wünschen uns Glück und manchmal auch die Pest an den Hals. Wir versuchen uns auch mental keinen Belastungen auszusetzen, die uns psychisch belasten könnten. Wenn das aber doch passiert ist, durch das Erleben eines Unglücks oder wenn wir merken, dass wir uns an irgendeiner Stelle nicht wohl fühlen mit unserem Verhalten, dann gehen wir zu einem Arzt oder sonstigen Therapeuten, der uns beim Heilungsprozess behilflich ist. Und das geschieht dann überwiegend auf der geistigen Ebene, durch Gespräche, Überlegungen und sonstige Auseinandersetzung mit dem Thema auf gedanklicher Ebene. Der Geist erholt sich dann leichter, schneller und gründlicher.

Energiearbeit

Suchen wir uns jemanden, der zu diesem geistigen Heilen auch Energiearbeit anbietet, so ist das jemand, der mir auf geistiger Ebene dabei hilft, dass sich zum Beispiel Blockaden leichter, schneller und komplett auflösen, ein ganzer Prozess vielleicht überhaupt erst in Gang kommt oder bei der Beteiligung noch anderer Personen (z.B. Familiensystem) hilft, Licht ins Dunkle zu bringen. Durch seine Ausbildung, seine Erfahrung und nicht zuletzt durch die Auseinandersetzung mit seinen eigenen Themen weiß so jemand, in welcher Form er auf der geistigen Ebene unterstützen und die Energie wieder zum Fließen bringen kann.

Hilfe beim Finden des Weges

Er kann nur bei den Themen unterstützen, mit denen sich der Klient wirklich auseinandersetzen möchte und wo der Klient wirklich etwas verändern will. Heilung passiert niemals von außen nach innen, sondern immer von innen nach außen. Man begleitet den Klienten ein Stück auf seinem Weg, kommt als Lotse für eine kurze Weile an Bord, aber der Klient bleibt immer Kapitän auf seinem Schiff und bestimmt das Ziel. Der Lotse kann nur beim Finden des Weges helfen.

Leichter, schneller und zielgerichteter

Genau wie bei der körperlichen Heilung würde auch der Geist sich bei einer intensiven Auseinandersetzung mit einem Problem irgendwann allein erholen. Aber genau wie beim Körper macht es die Unterstützung durch jemanden, der sich auskennt leichter, schneller und zielgerichteter und oftmals sind wir froh überhaupt erst mal die Ursache mit jemandem zusammen zu lokalisieren.

Diese Unterstützung biete ich Ihnen in meinen Einzelsitzungen an. Ich freue mich, wenn Sie mich für ein unverbindliches Informationsgespräch anrufen.

Energiefluss

Alle Tätigkeiten haben eine Amplitude

Im gleichen Maße wie mich etwas mit Freude, Liebe und Glückseligkeit erfüllen kann, genauso stark kann es mich auf der anderen Seite der Amplitude auch mit Angst, Hass und Hoffnungslosigkeit erfüllen, wenn ich diese Tätigkeit negativ erlebe und im Zusammenhang damit verletzt werde.
Jeder kennt Beispiele für Beziehungen, die aus extremer Verbundenheit (ich benutze hier absichtlich nicht das Wort „Liebe“) in extremen Hass und Rosenkrieg umgeschlagen sind.
Sexualität ist die Tätigkeit bei uns Menschen, die uns am meisten mit Freude, Liebe und Glückseligkeit erfüllen kann. Deswegen sind die Verletzungen, die uns im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch als Kind, aber auch als Erwachsenem zugefügt werden, die schlimmsten.
Es torpediert jegliches Vertrauen in andere, aber auch in das Leben an sich, und damit die Fähigkeit sich zu öffnen.

Energievampire oder beglückendes Miteinander?

Aus diesem Mangel an Vertrauen und dem sich Verschließen anderen gegenüber, erwächst für mich, mit anderen Menschen nicht wirklich in einen energetischen Austausch zu kommen. Für diesen energetischen Austausch gibt es viele Beispiele und auch der Volksmund gibt Hinweise auf ihn.
Jeder kennt das Gefühl, wenn mein Gegenüber krampfhaft versucht meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, durch ein aufgedrängtes Gespräch, was nicht enden will, durch einen vom Zaun gebrochenen Streit oder sinnlose Albernheiten. Man fühlt sich hinterher völlig leer und kraftlos. Ich habe den Begriff „Energievampire“ im Zusammenhang damit gehört und finde ihn sehr treffend.
Nehmen wir im Gegensatz dazu ein tiefes, vertrauensvolles Gespräch, bei dem sich die Gesprächsteilnehmer einander wirklich öffnen und vertrauensvoll im Miteinander sind. Solch ein Gespräch füllt die Akkus merklich und das sind dann Menschen, die einem richtig gut tun.

Voller Energie, obwohl körperlich erschöpft

Ein weiteres Beispiel: wenn ich in einer Gruppe bin, die gemeinsam irgendetwas macht, das alle als schön, angenehm oder interessant empfinden, dann öffnen sich die Mitglieder der Gruppe in Bezug auf die Tätigkeit und lassen alle ihre Energie in diese Tätigkeit fließen. Das empfinden alle als bereichernd. Das kann z.B. ein Projekt sein, bei dem alle wirklich engagiert sind und an einem Strang ziehen oder ein Festival oder Konzert auf dem es friedlich zugeht und alle Spaß haben an der Musik und am Miteinander. Man fühlt sich hinterher voller Energie, obwohl man körperlich eventuell völlig erschöpft ist.

Fließen statt ziehen

Versucht aber jemand diese Energie in unangenehmer Art und Weise auf sich zu ziehen, dadurch dass er sich in den Mittelpunkt drängt und so die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, verebbt dieser Effekt sofort. Statt die EnergieEnergie in das Projekt fließen zu lassen, verschließen sich alle und versuchen den Energiefluss zu stoppen, denn der sich-in-den-Mittelpunkt-Drängende versucht die Energie zu ziehen. Er versucht Nutzen aus etwas zu ziehen, was gar nicht für ihn bestimmt ist und die anderen wehren sich dagegen, indem sie dicht machen. Meist kann man deutlichen Unwillen bei den anderen spüren, sie werden sauer auf den Energievampir.

Man erkennt die Grundhaltung

Viele Menschen ziehen auf die ein oder andere Art manchmal Energie. Die Art und Weise, wie sie das tun, zeigt welches Geistes Kind sie sind. Es gibt Menschen, die versuchen dafür etwas zurückzugeben und „singen und tanzen“ für andere, um deren Aufmerksamkeit zu bekommen oder sind besonders engagiert. Es gibt aber auch die Leute, die einfach nur nerven oder ständig stöhnen, streiten, aufdringlich sind oder auch durch das Verbreiten von Angst Aufmerksamkeit einfordern. Man erkennt daran die grundsätzliche Ausrichtung der Persönlichkeit.

Es ist spannend zu beobachten was passiert, wenn man einem Energievampir die Aufmerksamkeit verweigert, indem man ihn nicht beachtet, den Blickkontakt vermeidet, versucht die Situation zu verlassen oder ihn in anderer Form abblitzen lässt. Macht Euch auf was gefasst…

Wo geht mir Energie verloren? Wo bekomme ich Energie?

Manchmal konnte ich kein gutes Gespür dafür entwickeln, was mir in meinem Alltag gut tut und was mich übermäßig Energie kostet. Auch welche Veränderungen wichtig wären, damit ich aus Tätigkeiten Energie bekomme, weil sie mir Freude machen, spüre ich manchmal nur schwer.

In meinem Seminar Ursachen finden – Zusammenhänge verstehen – Lösungen finden mit dem Schwerpunktthema Leben ohne Burnout & Überforderung, vermittele ich neben einigem theoretischen Wissen auch eine Technik, durch die die Seminarteilnehmer in der Lage sind, genau diese Stellen selbständig zu erkennen, die Ursachen dafür zu finden und auch den Weg zu Lösung. Aktuelle Termine finden Sie hier.