Seminare

Ursachen finden – Zusammenhänge verstehen – Probleme lösen

In meiner Seminarreihe vermittele ich eine für den Klienten gangbare Technik, um den Weg aus den belastenden Mustern und problematischen Situationen zu finden. Um den Teilnehmern den größtmöglichen Nutzen zu bieten, habe ich verschiedene Themenschwerpunkte erarbeitet.

Schwerpunkt: Burnout & Überforderung

Nach einem eher theoretischen Teil, in dem ich Grundsätzliches dazu erkläre, warum und wie wir ins Burnout rutschen können, wo und wann oftmals die Weichen dafür gestellt wurden und wie wir prinzipiell den Weg hinausfinden können, wird es im zweiten Teil praktischer. Wir beleuchten in der Gruppe einzelne Lebensbereiche jedes Teilnehmers und finden die Situationen und Tätigkeiten, die ihn übermäßig Energie kosten, aber auch die, die ihm Freude machen und damit Energie bringen. Durch das Verstehen der Zusammenhänge geht man dann meist schon anders mit diesen Situationen um und ist in der Lage etwas zu verändern. So individuell jeder Weg in ein Burnout ist, genauso individuell gestaltet sich auch jeder Weg heraus.

Schwerpunkt: Angst & Panik

Auch hier beginnen wir mit einem eher theoretischen Teil, in dem ich Grundsätzliches zur Funktion von Angst erzähle und warum sie manchmal für uns so unverständlich und kaum nachvollziehbar sein kann.  Außerdem sprechen wir darüber, wann und wo Ängste angelegt werden und wann aus Angst Panik wird.

Im zweiten Teil des Seminars besehen wir uns die konkreten Situationen der Teilnehmer. Dabei versuchen wir ganz individuell für jeden Einzelnen in der Gruppe Angstauslöser zu ergründen. Durch dieses Erkennen und Verstehen der Zusammenhänge ist es möglich einen neuen Umgang mit diesen angstauslösenden Situationen zu finden.  Daraus ergibt sich dann auch bei diesem Seminar der ganz individuelle Weg für jeden Teilnehmer, um Angst und Panik hinter sich zu lassen.

Weitere Schwerpunkte in Vorbereitung

Seminare zu den Themen „Depressionen“, „Missbrauch“, „Zwangshandlungen und Zwangsunterlassungen“ sind in Vorbereitung und werden Anfang 2019 starten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Vorträge & Seminare.

Bis zum Beginn der neuen Seminarreihe arbeite ich auch gerne in Einzelsitzungen mit Ihnen an den oben genannten Themen. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail. In einem kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch können wir dann gemeinsam klären, ob ich der richtige Ansprechpartner für Sie bin.

Selbstvertrauen – ein gutes Mittel gegen Depressionen

Die Weichen können schon im Kindesalter gestellt werden

Wenn ich mich als junger Mensch entwickele ist es wichtig, dass ich meiner Familie oder irgendjemandem, der unverbrüchlich hinter mir steht, voll und ganz vertraue. Aus diesem Vertrauen heraus, dass es zu jeder Zeit und in jeder Situation jemanden gibt, der mich unterstützt und mir zur Not aus jedem Schlamassel heraus hilft, gewinne ich den Mut meinen Weg im Leben zu gehen, mich auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln.

Durch diese Erfahrungen lerne ich mich kennen, kann mich und meine Fähigkeiten einschätzen und gewinne damit das Selbstvertrauen und die Stärke mein Leben selbst zu meistern.

Wenn ich mir alles Wichtige selber geben kann, kann niemand Bedingungen an mich stellen

Ich muss mir dieser Unterstützung von jemandem ganz sicher sein, damit ich es wage ohne Angst ins Leben zu gehen und mich schließlich ganz unabhängig auf meine eigenen Füße zu stellen. Aus diesem Umstand heraus, kann ich dann in einer Beziehung echte, bedingungslose Liebe leben.

Es ist wichtig, dass ich mir selber alles geben kann, was ich brauche oder jemanden habe, unabhängig  von meinem Partner, der mich zur Not in allem unterstützt. So kann zwischen zwei Menschen eine Beziehung entstehen, die nicht durch Abhängigkeiten geprägt ist, durch die Angst den anderen zu verlieren oder im Leben nicht mehr alleine zurecht zu kommen. Denn durch diese Angst verbiege ich mich.

Der Partner sollte das Sahnehäubchen auf meinem Leben sein.

Manchmal auf Biegen und Brechen, auch wenn es nicht gut tut

Ich versuche es dem anderen recht zu machen oder fordere ein bestimmtes Verhalten von ihm ein, damit die Beziehung auf „Biegen und Brechen“ (manchmal im wahrsten Sinne des Wortes) bestehen bleibt.

Nicht ich stehe in meinem Fokus und erst in zweiter Linie mein Partner und die Beziehung zu ihm, sondern mein Partner und die Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um die Beziehung zu erhalten.

Durch diesen Umstand lebe ich nicht das, was ich leben möchte. Ich verbiege mich für die Beziehung aus der Angst heraus, alleine nicht zurecht zu kommen. Das ist eine weitere Möglichkeit in eine Depression zu rutschen.

Keine Garantie – aber deutlich wahrscheinlicher

Selbstvertrauen erhöht die Chance darauf einen Partner zu finden, der mich so nimmt, wie ich bin. Und wenn ich den Mut habe mich so zu zeigen, wie ich bin und mich mit allem zu leben, was mir wichtig ist und Freude macht, haben es Depressionen deutlich schwerer in meinem Leben Fuß zu fassen.

Ich helfe Ihnen gerne auf Ihrem Weg den Ursachen und Lösungen bei einer Depression auf die Spur zu kommen. Sprechen Sie mich an, ich freue mich auf Ihre E-Mail oder Ihren Anruf.

Depressionen

Depressionen können viele Ursachen haben

Ich möchte hier einige mögliche Ursachen kurz vorstellen, wobei die Liste nicht vollständig sein kann. Bei jedem führt die Zusammensetzung dieser und noch anderer Faktoren zu seiner ganz individuellen Mischung, die genauso individuell aufgearbeitet werden sollte.

Aus Freude entsteht Energie

Auch Depressionen haben meiner Ansicht nach etwas mit Energie zu tun. Die meisten Tätigkeiten in meinem Leben sollten mir Freude machen und mich dadurch mit positiver Energie versorgen. Es sollten wirklich die Dinge sein, die mir entsprechen und ich sollte sie in der Form tun, wie ich mich damit wohl fühle. Erfülle ich die Erwartungshaltung oder Anforderung, die andere an mich stellen und gebe diesen einen höheren Stellenwert, als das, was ich selber machen möchte, gibt es nicht genug Möglichkeiten für mich Energie zu tanken.

Das Leben ist auch ein bisschen Physik

Ich kann einen guten Job haben mit dem ich viel Geld verdiene. Wenn das aber der Berufswunsch meiner Eltern für mich war oder ich ihn nur gewählt habe, damit ich viel Geld verdiene und in der Gesellschaft anerkannt bin, dann wird er mir wahrscheinlich nicht genug Freude bereiten, um Energie und Zufriedenheit daraus zu ziehen. Stattdessen muss ich noch jeden Tag Energie hinein investieren und da lande ich bei einem 8 oder 9 Stundentag schon rein rechnerisch schnell im Minus. Das Leben ist mehr Physik als man denkt.

Die Fassade kostet Kraft

Wenn ich mich in meiner Jugend sehr anpassen musste und nicht akzeptiert wurde mit meinen Interessen und meiner Persönlichkeit, auch dann ist die Gefahr groß in eine Depression zu rutschen. Die Fassade, die ich dann gelernt habe zu leben, entspricht mir nicht. Sie kostet mich nur noch zusätzlich Kraft und sie zu leben macht mir keine Freude. Ich erfülle nur die Erwartungshaltung, von der ich glaube, dass sie an mich gestellt wird, weil ich es in meiner Kindheit so gelernt habe. Meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind dahinter zurückgedrängt, aber nur sie könnten mir Freude und damit Energie bringen.

Meine Vorstellungen entsprechen nicht immer meinen Wünschen

Selbst wenn mein Leben so ist, wie ich es mir vorstelle, heißt das noch lange nicht, dass es auch so ist, wie ich es mir wünsche. Habe ich in meiner Kindheit bestimmte Erwartungshaltungen z.B. meiner Familie übernommen und mir erst einmal zu eigen gemacht, kann es passieren, dass ich irgendwann in meinem Leben an den Punkt komme, dass ich spüre etwas verändern zu müssen. Je nach Lernerfahrungen in meiner Kindheit kann es jetzt sein, dass ich mein ganzes Leben umkremple und vielleicht den Job wechsel, mich scheiden lasse, umziehe oder sonst mein Leben irgendwie verändere, sodass es mir mehr entspricht.

Erziehung stutzt manchmal die Flügel, die ich brauche

Es kann aber auch sein, dass ich in meiner Kindheit die Erfahrung gemacht habe, dass ich nichts einfach nach meinen Wünschen verändern durfte. Meine Wünsche wurden als Spinnerei abgetan, mir wurde eingebläut „Das Leben ist kein Ponyhof, da kann man sich nichts aussuchen, da muss man durch!“ oder mir ist vermittelt worden, dass das, was ich kann oder machen möchte nichts wert ist und man damit kein Geld verdienen kann.

Depression durch übertretene Bindungsbedingungen

In diesen und sicherlich noch vielen weiteren Möglichkeiten des anerzogenen Nichtlebens meiner Persönlichkeit, wird mein Unterbewusstsein versuchen mich davon abzubringen das zu tun, was ich mir wünsche und mir Freude macht. Es hat gelernt, dass es aus verschiedenen Gründen nicht gut für mich ist, das zu tun. Ich würde durch eine Veränderung in die Richtung, die mir mehr entspricht, also Bindungsbedingungen übertreten. Mein Unterbewusstsein wird mich durch Stress, Angst, Panik, vielleicht eine Depression oder auch verschiedene Formen von Sucht versuchen davon abzuhalten.

Kreislauf des Verdrängens

Ich nenne das den „Kreislauf des Verdrängens“ und habe ihn in meinem Buch „Selbstheilung – wie geht das eigentlich?“ genauer beschrieben. Der Ausweg daraus führt über das Finden und Korrigieren der alten Bindungsbedingungen und natürlich der Veränderung des Lebens hin zu mehr Freude, durch das Leben meiner eigenen Persönlichkeit.

Körperliche Komponenten

Manchmal können körperliche Komponenten wie Vitaminmangel, Hormonstörungen oder andere Dinge eine kleine Unzufriedenheit sehr verstärken. Deshalb ist es sinnvoll, wie bei den meisten Erkrankungen, sowohl auf der physischen, als auch auf der psychischen Ebene zu schauen.

Viele Faktoren, aber welcher ist relevant?

Bei der Suche nach den Faktoren auf der psychischen Ebene, die speziell für Ihre Depression relevant sind, bin ich Ihnen gerne in einer Einzelsitzung behilflich. Das ist auch per Telefon möglich. Außerdem vermittele ich in meinen Seminaren eine Technik, mit deren Hilfe die Seminarteilnehmer die Möglichkeit bekommen, selbständig die Ursprünge für ihre Depressionen zu lokalisieren.