Wenn gute Vorsätze schmelzen, wie Schnee in der Sonne…

Gewohnheiten

Es gibt Zeiten, da fragt man sich, warum es so schwer ist, alte Gewohnheiten abzulegen. Und dann gibt es Zeiten, da hätte man gerne neue Gewohnheiten und es ist mindestens genau so schwer diese neuen Gewohnheiten in seinem Tagesablauf zu verankern. Der Jahresbeginn ist meist so eine Zeit ;-).

Wir beginnen das neue Jahr voller Euphorie und dem festen Willen endlich mal die Dinge zu tun, die wir uns schon so lange vorgenommen haben. Wir wissen genau, dass sie uns gut tun würden, Spaß machen oder sie endlich mal erledigt werden müssten. Aufschieberitis … wer kennt sie nicht.

Selbstsabotage statt Erfolgserlebnis

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mir selbst ein Beinchen stelle und dafür sorge, dass meine guten Vorsätze schmelzen, wie Schnee in der Sonne.

Ich habe mal über die Gründe dafür nachgedacht und folgende gefunden:

MEIN Ziel oder das der anderen?

Sind die Ziele, die ich mir gesetzt habe eigentlich wirklich meine Ziele? Wenn ich etwas für meinen Körper tun möchte, ist dann die Anmeldung im Fitness-Center wirklich für mich das, was mir Spaß machen würde? Hätte ich nicht viel mehr Lust darauf jeden Tag eine Zeit im Wohnzimmer zu tanzen, Badminton spielen zu gehen oder irgendetwas anderes? Man kommt schnell in das Fahrwasser des „Das machen doch alle so“ hinein, aber in dem komme ich nicht unbedingt an MEIN Ziel. Wenn es mir keine Freude macht, dann hat es in meinem Leben auch keinen Platz.

Einer statt fünf

Als Zweites ist mir aufgefallen, dass ich oft viel zu viele Dinge auf einmal machen möchte und mir viel zu viel versuche in den Tag einzubauen, sodass für meinen gewohnten Alltag gar keine Zeit mehr bleibt. Warum das nicht funktioniert, bedarf wohl keiner näheren Erklärung.

Ungünstige Lernerfahrungen

Der dritte Grund, den ich gefunden habe, könnte sein, dass mir Gebote oder Verbote aus meiner Kindheit im Weg stehen. Natürlich hat mir niemand verboten Sport zu machen. Aber vielleicht wurde es nicht gerne gesehen, wenn ich Geld für mich ausgegeben habe, etwas gemacht habe, was mir Spaß macht, einfach mal selbst aktiv geworden bin, eine Entscheidung getroffen und sie dann auch durchgezogen habe oder ich mich oft außerhalb der Familie aufhielt.

Nichts gibt man so schnell weiter, wie seine eigenen Ängste

Dadurch wäre ich vielleicht selbstbewusst geworden, hätte Selbstsicherheit gewonnen, hätte gemerkt, was ich alles bewegen und verändern kann und dass ICH die Entscheidungen in meinem Leben treffe. Bewusst oder unbewusst hätte das eventuell jemandem Angst gemacht und es ging ihm besser damit, mich unsicher und hilflos zu erleben, weil er selber unsicher und hilflos war.

Vielleicht hat man versucht mich sehr zu kontrollieren, aus welchem Grund auch immer oder ich habe gelernt, dass ich mich selbst kontrollieren muss. Auch in diesen Fällen ist es natürlich schwierig mal etwas ganz Neues zu etablieren und es länger als 1 ½ Wochen durchzuhalten.

Wenn das Unterbewusstsein uns vor uns selbst beschützt

Etwas in uns sagt dann schnell: „Lass das mal besser wieder sein, das wird nicht gern  gesehen.“, auch wenn der ganze Rest von mir brüllt, dass ich endlich von der Couch runter will und es doch nicht sein kann, dass ich mich immer unwohler fühle in meiner Haut. Manchmal sind die Gründe für eine Selbstsabotage zweimal um die Ecke gedacht von unserem Unterbewusstsein und die Lernerfahrungen, durch die es dieses Verhalten gelernt hat, liegen meist in unserer Kindheit. Es versucht dadurch uns vor Ärger oder Schlimmerem zu bewahren, den wir damals bekommen hätten, wenn wir so viel Eigeninitiative oder den Wunsch nach Neuem gezeigt hätten.

Die Ursache finden, Zusammenhänge verstehen, Verhalten verändern

Diese vielfältigen Lernerfahrungen zu finden und dann zu verändern, kann hier oft Abhilfe schaffen und zwar leicht und sanft, ohne Zwang und Kampf. Hierbei helfe ich Ihnen gerne in einer Einzelsitzung. Rufen Sie mich an oder schicken Sie mir eine E-Mail. In einem unverbindlichen und kostenlosen Vorgespräch per Telefon klären wir gemeinsam, ob ich der richtige Ansprechpartner für Sie bin.

Seminare

Ursachen finden – Zusammenhänge verstehen – Probleme lösen

In meiner Seminarreihe vermittele ich eine für den Klienten gangbare Technik, um den Weg aus den belastenden Mustern und problematischen Situationen zu finden. Um den Teilnehmern den größtmöglichen Nutzen zu bieten, habe ich verschiedene Themenschwerpunkte erarbeitet.

Schwerpunkt: Burnout & Überforderung

Nach einem eher theoretischen Teil, in dem ich Grundsätzliches dazu erkläre, warum und wie wir ins Burnout rutschen können, wo und wann oftmals die Weichen dafür gestellt wurden und wie wir prinzipiell den Weg hinausfinden können, wird es im zweiten Teil praktischer. Wir beleuchten in der Gruppe einzelne Lebensbereiche jedes Teilnehmers und finden die Situationen und Tätigkeiten, die ihn übermäßig Energie kosten, aber auch die, die ihm Freude machen und damit Energie bringen. Durch das Verstehen der Zusammenhänge geht man dann meist schon anders mit diesen Situationen um und ist in der Lage etwas zu verändern. So individuell jeder Weg in ein Burnout ist, genauso individuell gestaltet sich auch jeder Weg heraus.

Schwerpunkt: Angst & Panik

Auch hier beginnen wir mit einem eher theoretischen Teil, in dem ich Grundsätzliches zur Funktion von Angst erzähle und warum sie manchmal für uns so unverständlich und kaum nachvollziehbar sein kann.  Außerdem sprechen wir darüber, wann und wo Ängste angelegt werden und wann aus Angst Panik wird.

Im zweiten Teil des Seminars besehen wir uns die konkreten Situationen der Teilnehmer. Dabei versuchen wir ganz individuell für jeden Einzelnen in der Gruppe Angstauslöser zu ergründen. Durch dieses Erkennen und Verstehen der Zusammenhänge ist es möglich einen neuen Umgang mit diesen angstauslösenden Situationen zu finden.  Daraus ergibt sich dann auch bei diesem Seminar der ganz individuelle Weg für jeden Teilnehmer, um Angst und Panik hinter sich zu lassen.

Weitere Schwerpunkte in Vorbereitung

Seminare zu den Themen „Depressionen“, „Missbrauch“, „Zwangshandlungen und Zwangsunterlassungen“ sind in Vorbereitung und werden Anfang 2019 starten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Vorträge & Seminare.

Bis zum Beginn der neuen Seminarreihe arbeite ich auch gerne in Einzelsitzungen mit Ihnen an den oben genannten Themen. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail. In einem kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch können wir dann gemeinsam klären, ob ich der richtige Ansprechpartner für Sie bin.

Wie finde ich den Einstieg?

Seine eigenen Probleme bearbeiten.

Die eigenen Themen ansehen.
Die Kindheit aufarbeiten.
In seinem eigenen Haus aufräumen.

Wer kennt solche Sätze nicht ? Aber wie geht das? Wo fange ich an? Wie finde ich den Einstieg? Geht das nur mit einem Therapeuten? Woran merke ich, dass ich da ein Thema habe, das ich aufarbeiten sollte? Ist das nicht nur was für psychisch Kranke?

Jeder, der ohne Ängste, Sorgen und Stress seine Persönlichkeit mit all ihren Facetten lebt, Energie hat, sich in seiner eigenen Mitte fühlt und das Leben mit Liebe, Freude, Gelassenheit, Offenheit und Glück genießt, kann diese Seite jetzt direkt schließen. Dieser Mensch hat seine Hausaufgaben bereits gemacht oder ist einfach ein Glückskind.

Bei allen anderen gibt es noch Luft nach oben

Ich möchte mich in meiner Haut und in meinem Leben wohl fühlen. Wenn ich das an irgendeiner Stelle nicht tue, dann darf ich diese Stelle verändern. Solange niemand anders darunter leiden muss, darf ich das und sollte ich auch. Das Leben ist zu schön und zu kostbar, um es mit Ängsten, Problemen und schlechter Laune zu vergeuden.

Dazu bedarf es auch nicht immer eines Therapeuten

Ich werde durch Lernerfahrungen geprägt und verhalte mich entsprechend dieser Erfahrungen. Je massiver diese Lernerfahrungen mich beeinflusst und eingeschränkt haben, desto stärker unterscheidet sich das Verhalten, das ich im Außen zeige von meiner Persönlichkeit in meinem Inneren.

Das heißt im Klartext:

wenn ich traumatische Erfahrungen in meiner Kindheit gemacht habe, mich sehr stark anpassen musste, um nicht dauernd Ärger zu bekommen, mir Angst gemacht wurde,
meine Zugehörigkeit zur Familie vielleicht ständig in Frage gestellt wurde, ich selten mal einfach so sein durfte, wie ich bin und
mir viel zu selten positive Rückmeldung gegeben wurde, dass ich so wie ich bin und mit dem was ich kann und mache, gut und richtig bin,
dann bin ich mit hoher Wahrscheinlichkeit durch ungünstige Lernerfahrungen geprägt und in meiner Persönlichkeit beeinträchtigt.

Das ist bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger der Fall.

Wenn ich diese Lernerfahrungen schon mal verändere, dann habe ich auch meist schon einen Großteil meiner Probleme gelöst und der Rest ist einfacher, weil übersichtlicher.

Merke ich, dass ich alleine nicht weiterkomme, wende ich mich an Menschen mit Erfahrung. Das kann ein Arzt sein, ein Therapeut oder jemand, der mich in anderer Form sinnvoll berät und unterstützt.

Den Anfang finden

Meist habe ich irgendein Thema in meinem Leben oder meiner Persönlichkeit, mit dem ich nicht zufrieden bin. Vielleicht ist das eine Angst, die mir immer wieder dazwischen grätscht oder vermeintlich harmlose Situationen machen mir übermäßig Stress. Das könnte auch ein Bereich meines Lebens sein, den ich gerne verändern möchte, aber irgendetwas hält mich immer wieder davon ab, es zu tun. Ein Verhalten von mir, dass ich nicht leben möchte, in das ich aber immer wieder hineinrutsche oder auch eine große Traurigkeit, Mutlosigkeit oder Antriebslosigkeit können das sein.

An all diesen Stellen kann ich anfangen

Das Aufarbeiten von Themen ist immer auch eine Suche nach den Ursprüngen und nach neuen Wegen. Um diese leichter finden zu können, vermittele ich in meinen Seminaren eine Technik, die genau bei dieser Suche hilft. Termine für meine Seminare finden Sie hier oder sprechen Sie mich an.