Wenn es in der Gruppe knirscht – Spiegelungen

„Wenn ich den nur sehe, bekomme ich schlechte Laune“

Es gibt manchmal Menschen, die muss ich nur sehen und mir schwillt der Kamm. Wenn derjenige dann den Mund aufmacht, wird es einfach nicht besser – im Gegenteil. Egal was er sagt, es kann nur falsch sein. Der Ton ist falsch, die Stimme nervt, der Inhalt geht ja gar nicht und was trägt der für komische Sachen, wer zieht denn sowas an… dieser Mensch regt mich einfach nur auf.

Statt in die Arbeit fließt die Energie in Streitigkeiten

Bei zufälligen Bekanntschaften ist das relativ egal, man kann ihnen zur Not aus dem Weg gehen. Was aber mache ich, wenn dieser Mensch ein Kollege ist, der neue Freund meiner besten Freundin, die Nachbarin, der ich dauernd über den Weg laufe oder mein Schüler? Dann habe ich ein Problem, das mich ziemlich viel Nerven kosten kann oder sogar das ganze Gefüge und den Frieden in der Gruppe beeinträchtigt.
Das ganze Klima im Kollegenteam leidet und mit ihm oft auch die Produktivität, denn die Energie der Mitarbeiter fließt dahin, worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten. Wenn das persönliche Zwistigkeiten sind, dann leidet die Effektivität. Übrigens ein Grund, warum der sogenannte „amerikanische Führungsstil“ bei dem die Mitarbeiter gegeneinander aufgehetzt werden, damit sie sich nicht gegen den Chef verbünden und gut lenkbar sind, nicht das Optimum darstellen kann.

Wir spüren oft mehr, als uns bewusst ist

Meistens nimmt der andere meine Ablehnung wahr, auch dann, wenn ich wirklich versuche ihn das nicht merken zu lassen. Die meisten Menschen spüren einfach ganz genau, ob ihr Gegenüber offen für sie ist und entspannt oder ob ich mich hinter einer Fassade aus Oberflächlichkeit verstecke und eigentlich nichts mit ihm zu tun haben möchte. Wir alle haben da sehr feine Antennen, auch wenn wir uns ihrer oft nicht bewusst sind oder uns nicht trauen diesem Gespür zu vertrauen.

Warum regt mich ein Mensch auf, der mir nie was getan hat?

Die Lösung liegt darin, dass mir dieser Mensch etwas spiegelt. Er hält mir den Spiegel vor und ich sehe etwas von mir, das ich gar nicht sehen möchte oder konfrontiert mich mit etwas, das mir unangenehm ist. Eine alte Angst könnte das sein, es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten.

Erinnert mich an jemanden

Sein Verhalten kann mich zum Beispiel an eine Tante erinnern aus meiner Kindheit, die übergriffig war und in deren Nähe ich mich immer ohnmächtig und unwohl gefühlt habe. Hat jemand jetzt die gleiche Stimmlage, sieht ihr ähnlich oder verhält sich ähnlich wie sie, erkennt mein Unterbewusstsein das alte Muster und versucht mich dadurch zu schützen, dass es mich den Kontakt vermeiden lässt.

Direkte Konkurrenz

Der Mensch, der mich so aufregt, kann etwas sehr gut, von dem ich denke, dass auch ich das gut kann. Ich empfinde den anderen als Konkurrenz. Findet die Gruppe / die Kollegen / der Chef ihn vielleicht besser als mich? Gefährdet er dadurch meine Stellung oder sogar die Zugehörigkeit zur Gruppe?

Ich müsste vielleicht was ändern?

Mein Gegenüber regt mich auf, weil er etwas macht oder kann, von dem ich genau weiß, dass es auch für mich wichtig wäre, es zu tun. Ich will es aber nicht ändern, weil ich eine Angst oder meine Bequemlichkeit besiegen müsste. Der andere scheint genau das geschafft zu haben. Es geht vielleicht um Sport und jedes Mal, wenn ich diesen Typen sehe mit seinem durchtrainierten Body fällt mir ein, dass da bei mir 5 Kilo zu viel über den Gürtel hängen.
Entweder gehe ich damit offen um, zolle ihm Respekt und gebe zu, dass ich da ein Defizit habe oder ich versuche seine Leistung zu schmälern und ihn als „doof“ vor mir selbst darzustellen. Damit gebe ich mir ein Alibi, warum ich jetzt auf gar keinen Fall auch anfangen kann Sport zu machen…nachher meint der noch, dass ich ihm irgendwas nachmache. Auch mein Umfeld darf gerne wissen, was ich von dem halte, damit sie gar nicht erst auf den Gedanken kommen ihn toll zu finden und meine 5 Kilo-zu-viel zu bemerken.

Spiegelung von Verdrängtem

Die vierte Möglichkeit des Triggerns kann darüber erfolgen, dass der Mensch, der mich auf die Palme bringt irgendeinen Charakterzug hat, den ich an mir selber überhaupt nicht mag. Besonders stark ist das Phänomen, wenn ich diesen Charakterzug vielleicht stark verdrängt habe oder mich sehr bemühe ihn nicht zu leben, es mir eventuell gar nicht bewusst ist diesen Charakterzug zu haben. Manchmal findet mein Selbsthass sein Ventil darin, diesen Menschen stattdessen zu hassen.

Verletzte Bindungsbedingungen

Wenn ich über negative Bindungsbedingungen an meine Familie und damit später auch an eine Gruppe gebunden bin und jemand diese Anbindung in Gefahr bringt, dann wird das nicht mein Freund. Habe ich zum Beispiel das Gefühl nur zur Familie / Gruppe dazugehören zu dürfen, wenn ich immer der Liebling des Vaters / Chefs bin, wird mir jeder, dem der Vater / Chef mehr Aufmerksamkeit zukommen lässt, mächtig die Laune verderben.

Veränderung durch Erkenntnis

Wenn Sie selber für sich den Grund für eine eigentlich grundlose Antipathie suchen oder es in Ihrem Team, Familie oder Gruppe unnötige Reibereien gibt unter denen die Stimmung oder die Effektivität leidet, suche ich mit Ihnen gerne die Ursache. Das geschieht in einer Einzelsitzung oder kann durch einen Vortrag erfolgen, auf dem ich diese Grundlagen näher erläutere. Dadurch kann eine gedankliche Auseinandersetzung mit dem Problem bei den Teilnehmern angestoßen werden, die die Atmosphäre eventuell schon verbessern. Wenn einzelne Teilnehmer das Bedürfnis haben die Situation genauer zu beleuchten, kann auch hier eine Einzelsitzung hilfreich sein.

Sprechen Sie mich an. In einem unverbindlichen und kostenlosen Vorgespräch klären wir zusammen, ob ich der richtige Ansprechpartner für Sie bin.

Messies! Auch alles nur Bindungsbedingungen?

Aufräumen heißt Entscheiden

Wenn ich aufräume, muss ich permanent Entscheidungen treffen: Was ist Müll und was kann ich noch gebrauchen? Was bekommt wo seinen festen Platz? Wo sammele ich meine Schmutzwäsche? Was mache ich mit ausrangierten Dingen? Wo soll ich nur mit dem ganzen ausrangierten Müll hin? Was will ich eigentlich? Wie möchte ich mich organisieren?

Genau hinsehen

Ich muss in meiner Wohnung genau hinsehen. Wo besteht Handlungsbedarf und sieht mein Umfeld so aus, dass ich damit zufrieden bin? Wo möchte ich eigentlich etwas verändern? Wie wirkt meine Wohnung auf andere? Das sind alles Fragen, die im Zusammenhang mit Aufräumen, Strukturieren und Organisieren beantwortet und umgesetzt werden müssen und da gibt es sicherlich noch eine ganze Menge mehr.

Angst steht manchmal im Weg

Aber was ist, wenn ich in meiner Kindheit dafür bestraft worden bin, wenn ich Entscheidungen getroffen und umgesetzt habe? Wenn ich in meiner Kindheit gelernt habe, dass es für mich besser ist Probleme nicht zu sehen? Wenn ich Ärger dafür bekommen habe, wenn ich etwas so verändern wollte, dass es mir gefallen hätte?

Und was ist, wenn eine bestimmte Tätigkeit des Putzens oder Räumens durch eine ungünstige Lernerfahrung mit Angst besetzt ist?

Unendlich viel Kraft, die ich nicht habe

Dann kostet es mich unendlich viel Kraft dagegen an zu arbeiten. Kraft, die ich oftmals nicht habe, weil ich auch noch gegen Ängste in anderen Bereichen ankämpfen muss. Jeder Besuch, der sich angesagt hat, ist eine Tortur im Vorfeld, unangemeldete Gäste fertige ich am besten an der Haustür ab und, um es für mich selbst schön zu machen, dafür reicht die Kraft ganz bestimmt nicht. Warum auch, ich nehme es doch gar nicht so richtig wahr. Ist doch auch egal… oder?

Nein, ist es nicht!

Denn mein Zuhause sollte der Ort sein, an dem ich Kraft tanken kann, mich entspannen und mein Leben genießen. Stattdessen belüge ich mich selbst oder rutsche aus lauter Unverständnis über mein eigenes Tun (oder eben Lassen) in den Selbsthass. Dafür braucht es meist keine völlig vermüllte Wohnung, sondern nur immer wieder die Erfahrung, es mal wieder nicht geschafft zu haben, Ordnung und Sauberkeit halten zu können. Man zweifelt an sich und gibt im schlimmsten Fall irgendwann auf.

Lernerfahrungen im Umfeld des Themas

Auch hier sehe ich die Lösung des Problems darin, auf Ursachenforschung zu gehen. Gab es Situationen in meiner Kindheit, die heute mein Verhalten beim Aufräumen und Putzen, beim Entrümpeln oder Strukturieren beeinträchtigen? Zog sich ein bestimmtes Verhalten meiner Familie vielleicht durch meine ganze Kindheit und wirkt sich noch heute aus?

Ursachen zu finden hilft Selbsthass zu vermeiden

Durch das Bewusstmachen dieser Zusammenhänge gelange ich zu einer neuen Sicht auf die Dinge und vor allem finde ich einen Weg aus meinem Gefühl des Versagens und aus meinem Selbsthass. Ich kann die Angst, die dahinter steht lösen und bin so frei für ein neues Verhalten. Das ist ein Weg und geht sicherlich nicht von heute auf morgen, lohnt sich aber immer. Denn jeder verdient ein schönes Zuhause, in dem er sich mit seiner Familie wohl fühlt und auch gerne mal mit Freunden zusammen ist.

Gerne bevor Sie aufgeben

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Aufräumen, Putzen und Ordnung halten Sie viel mehr Kraft kostet, als so eine Tätigkeit das für gewöhnlich tun sollte, dann helfe ich Ihnen gerne dabei Ihre individuellen Gründe dafür zu finden.

…gerne auch schon bevor Sie aufgeben wollen.

Warum Sitzungen beim Klienten?

Aus der Not eine Tugend

Zu Beginn meiner Beratungstätigkeit hatte ich einen kleinen Praxisraum, in dem ich mit meinen Klienten gearbeitet habe. Nach einiger Zeit musste ich den Raum aufgeben und scheute erst einmal davor zurück, einen neuen Raum außerhalb anzumieten, denn das ist doch relativ teuer und muss erst einmal wieder verdient werden. Ich überlegte mir deshalb, zu meinen Klienten zu fahren, da ich keine Liege oder andere Utensilien benötige.

Schneller und effizienter

Ich merkte schnell, dass diese Form der Sitzung eine Menge Vorteile hatte – nicht nur für meinen Geldbeutel. Wenn man einen Menschen in seiner Wohnung kennenlernt, dann bekommt man wesentlich schneller ein Gefühl für ihn. Es erleichtert mir die Arbeit sehr, wenn ich die Atmosphäre wahrnehme. Ist jemand clean und strukturiert eingerichtet oder eher romantisch und verspielt?

Dabei ist es mir völlig egal, ob es aufgeräumt ist oder nicht, denn ich weiß als ehemals Selbstbetroffene nur zu gut, dass man manchmal einfach nicht die Kraft hat, sich um diese alltäglichen Dinge in den eigenen vier Wänden zu kümmern. Meine Arbeit wird ja nicht in Anspruch genommen, weil es einem wunderbar auf allen Ebenen geht.

Sicheres Terrain

Der Klient fühlt sich in seinem eigenen Umfeld oftmals auf sicherem Terrain und wir können wesentlich schneller beginnen und kommen leichter voran. Sich sicher zu fühlen ist eine wesentliche Voraussetzung, um über oftmals heikle oder Angst besetzte Themen sprechen zu können.

Der Kopf fühlt sich manchmal nachher an wie durchgequirlt

Man darf sich nicht täuschen. Auch wenn wir „nur“ miteinander reden, ist dieses Gespräch für beide Seiten auch anstrengend, allein schon dadurch, dass man zwei, drei oder vielleicht sogar vier Stunden sehr konzentriert bei der Sache ist. Es heißt nicht umsonst: zusammen arbeiten!

Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Klient danach meist sehr damit beschäftigt ist, die neugewonnenen Erkenntnisse und Zusammenhänge zu verarbeiten. Die Konzentration für den Straßenverkehr ist da manchmal nicht optimal gegeben.

Menschen, die ihr Haus nicht mehr verlassen

Der letzte aber ganz bestimmt nicht unwichtigste Punkt gilt den Menschen, die nur ungern oder vielleicht überhaupt nicht mehr ihre Wohnung verlassen. Mein Besuch bei Ihnen macht es auch ihnen möglich über ihre Probleme zu sprechen und vielleicht für sich ein Stückchen weiter zu kommen.

Es gibt immer einen guten Weg – das Telefon

Für alle, die trotzdem nicht mit mir in ihrer Wohnung arbeiten können oder wollen, hat sich bisher immer eine gute Lösung gefunden. Sei es die Wohnung von Freunden, ein stundenweise von mir angemieteter Praxisraum oder das Gespräch über Telefon, das ja auch für weiter entfernt wohnende Klienten die einfachste Möglichkeit ist.

 

Wenn gute Vorsätze schmelzen, wie Schnee in der Sonne…

Gewohnheiten

Es gibt Zeiten, da fragt man sich, warum es so schwer ist, alte Gewohnheiten abzulegen. Und dann gibt es Zeiten, da hätte man gerne neue Gewohnheiten und es ist mindestens genau so schwer diese neuen Gewohnheiten in seinem Tagesablauf zu verankern. Der Jahresbeginn ist meist so eine Zeit ;-).

Wir beginnen das neue Jahr voller Euphorie und dem festen Willen endlich mal die Dinge zu tun, die wir uns schon so lange vorgenommen haben. Wir wissen genau, dass sie uns gut tun würden, Spaß machen oder sie endlich mal erledigt werden müssten. Aufschieberitis … wer kennt sie nicht.

Selbstsabotage statt Erfolgserlebnis

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mir selbst ein Beinchen stelle und dafür sorge, dass meine guten Vorsätze schmelzen, wie Schnee in der Sonne.

Ich habe mal über die Gründe dafür nachgedacht und folgende gefunden:

MEIN Ziel oder das der anderen?

Sind die Ziele, die ich mir gesetzt habe eigentlich wirklich meine Ziele? Wenn ich etwas für meinen Körper tun möchte, ist dann die Anmeldung im Fitness-Center wirklich für mich das, was mir Spaß machen würde? Hätte ich nicht viel mehr Lust darauf jeden Tag eine Zeit im Wohnzimmer zu tanzen, Badminton spielen zu gehen oder irgendetwas anderes? Man kommt schnell in das Fahrwasser des „Das machen doch alle so“ hinein, aber in dem komme ich nicht unbedingt an MEIN Ziel. Wenn es mir keine Freude macht, dann hat es in meinem Leben auch keinen Platz.

Einer statt fünf

Als Zweites ist mir aufgefallen, dass ich oft viel zu viele Dinge auf einmal machen möchte und mir viel zu viel versuche in den Tag einzubauen, sodass für meinen gewohnten Alltag gar keine Zeit mehr bleibt. Warum das nicht funktioniert, bedarf wohl keiner näheren Erklärung.

Ungünstige Lernerfahrungen

Der dritte Grund, den ich gefunden habe, könnte sein, dass mir Gebote oder Verbote aus meiner Kindheit im Weg stehen. Natürlich hat mir niemand verboten Sport zu machen. Aber vielleicht wurde es nicht gerne gesehen, wenn ich Geld für mich ausgegeben habe, etwas gemacht habe, was mir Spaß macht, einfach mal selbst aktiv geworden bin, eine Entscheidung getroffen und sie dann auch durchgezogen habe oder ich mich oft außerhalb der Familie aufhielt.

Nichts gibt man so schnell weiter, wie seine eigenen Ängste

Dadurch wäre ich vielleicht selbstbewusst geworden, hätte Selbstsicherheit gewonnen, hätte gemerkt, was ich alles bewegen und verändern kann und dass ICH die Entscheidungen in meinem Leben treffe. Bewusst oder unbewusst hätte das eventuell jemandem Angst gemacht und es ging ihm besser damit, mich unsicher und hilflos zu erleben, weil er selber unsicher und hilflos war.

Vielleicht hat man versucht mich sehr zu kontrollieren, aus welchem Grund auch immer oder ich habe gelernt, dass ich mich selbst kontrollieren muss. Auch in diesen Fällen ist es natürlich schwierig mal etwas ganz Neues zu etablieren und es länger als 1 ½ Wochen durchzuhalten.

Wenn das Unterbewusstsein uns vor uns selbst beschützt

Etwas in uns sagt dann schnell: „Lass das mal besser wieder sein, das wird nicht gern  gesehen.“, auch wenn der ganze Rest von mir brüllt, dass ich endlich von der Couch runter will und es doch nicht sein kann, dass ich mich immer unwohler fühle in meiner Haut. Manchmal sind die Gründe für eine Selbstsabotage zweimal um die Ecke gedacht von unserem Unterbewusstsein und die Lernerfahrungen, durch die es dieses Verhalten gelernt hat, liegen meist in unserer Kindheit. Es versucht dadurch uns vor Ärger oder Schlimmerem zu bewahren, den wir damals bekommen hätten, wenn wir so viel Eigeninitiative oder den Wunsch nach Neuem gezeigt hätten.

Die Ursache finden, Zusammenhänge verstehen, Verhalten verändern

Diese vielfältigen Lernerfahrungen zu finden und dann zu verändern, kann hier oft Abhilfe schaffen und zwar leicht und sanft, ohne Zwang und Kampf. Hierbei helfe ich Ihnen gerne in einer Einzelsitzung. Rufen Sie mich an oder schicken Sie mir eine E-Mail. In einem unverbindlichen und kostenlosen Vorgespräch per Telefon klären wir gemeinsam, ob ich der richtige Ansprechpartner für Sie bin.

Wie kann die Kinesiologie bei Angst helfen?

Manchmal trügt das Bauchgefühl

Es gibt Situationen im Leben, in denen ich auf mein Bauchgefühl nicht vertrauen kann. Das ist immer dann der Fall, wenn mir Angst den Weg verstellt.
Durch Angst versucht mein Unterbewusstsein mich davor zu bewahren, dass ich mich wirklich oder auch nur vermeintlich in Lebensgefahr bringe. Das ist der einzige Grund für Angst.
Das Unterbewusstsein beurteilt Situationen nach den von ihm auf verschiedensten Ebenen gemachten Lernerfahrungen . Dabei beachtet es nicht den größeren Zusammenhang, passt diese Erfahrungen nicht an neue Gegebenheiten an und verändert sie auch nicht selbstständig, wenn ich erwachsen werde.

Mein Unterbewusstsein passt auf mich auf

Es hat nur in verschiedenen  Situationen bemerkt, dass mein Überleben gefährdet sein könnte und manipuliert mich über Angst. Dadurch versuche ich diese oder ähnliche Situationen zu vermeiden oder greife auf ein bestimmtes Verhalten zurück, bei dem mein Unterbewusstsein mal die Erfahrung gemacht hat, dass es mir in solch einer Situation geholfen hat und ich einigermaßen glimpflich davon gekommen bin.

Das Unterbewusstsein verändert nichts automatisch

Mein Unterbewusstsein macht diesen Job absolut hervorragend und in gefühlt 98% aller Fälle liegt es mit seiner Einschätzung und seiner Lösungsstrategie goldrichtig. Manchmal verknüpft es aber Erfahrungen mit bereits Gelerntem einfach falsch, manchmal setzt es Faktoren in Bezug, die gar nicht in Bezug stehen oder hält etwas lange für eine wunderbare Lösung, die mich als ohnmächtiges Kind scheinbar vor Schlimmerem bewahrt hat. Aber vor allem: Es korrigiert nichts von alleine, wenn ich älter werde und sich mein Leben und meine eigenen Möglichkeiten erheblich ändern.

Die Ursachen sind der Schlüssel

Dadurch reagieren wir als Erwachsenen immer noch in den Mustern unserer Kindheit. Außerdem ist es durch die manchmal sehr „kreative“ Verknüpfung von Ereignissen schwer die Zusammenhänge und Ursprünge zu finden. Die sind für die Korrektur der Lernerfahrung aber äußerst wichtig und erleichtert sie sehr.

Die Kinesiologie hilft das Verworrene zu ordnen

Hier bietet sich die Kinesiologie als Hilfsmittel an. Mit ihrer Hilfe sind wir in der Lage mit dem Unterbewusstsein zu kommunizieren. Dort liegen alle Lernerfahrungen und dort finden wir auch die Gründe ihrer Entstehung, die Verknüpfungen, die Auswirkungen und auch die Möglichkeit zur Lösung. Meist ergibt sich nämlich durch das Erkennen und Verstehen die Lösung schon von selbst, denn gerade bei übersteigerter Angst oder sogar Panik, liegt oft eine ungünstige Verknüpfung vor oder aber ein Ereignis aus der Baby- oder Kleinkindzeit, an das wir keine konkreten Erinnerungen haben. Auch hier gestattet die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein die Gründe für die Angst zu finden und erleichtert damit sie zu korrigieren.

Diese Korrektur erfolgt selbstverständlich nicht durch mich in Ihrem Unterbewusstsein, sondern Sie selber korrigieren es dadurch, dass Sie Dinge aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten lernen. Ich unterstütze Sie nur dabei.

In der Einzelsitzung Ursachen finden

Bei der Suche nach Ihren ganz persönlichen Angstauslösern helfe ich Ihnen gerne in einer persönlichen Einzelsitzung, die problemlos auch über Telefon stattfinden kann. So können wir zusammen Ursachen finden, Zusammenhänge erkennen und es kann ein neuer Umgang mit bisher angstbesetzten Situationen entstehen.

Weitere Infos gebe ich Ihnen gerne in einem kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Burnout – ein Minus in der Energiebilanz

Das klassische Burnout-Syndrom ist allgegenwärtig

Die heutige Zeit lässt uns kaum noch zur Ruhe kommen. Muße… in der Sonne zu sitzen und einfach nur die Freude am Leben zu empfinden, ist mächtig aus der Mode gekommen. Das weicht immer mehr der Selbstoptimierung, Effektivität und einem vermeintlich erfüllten Leben. Leider bedeutet „erfüllt“ oft nichts anderes als „vollgepackt“.

Langeweile ist wichtig und manchmal auch schön

Dazu kommt, dass es keine Langeweile mehr gibt. Computer, Handys und Fernseher mit sämtlichen Spiel- und Streamingmöglichkeiten zu jeder Tages- und Nachtzeit, Soziale Netzwerke mit einer Flut von Informationen, die für mich größtenteils völlig unerheblich sind und eine totale Reizüberflutung im Alltag und am Arbeitsplatz, hat uns oftmals verlernen lassen, Ruhe auch nur ertragen zu können. Wir werden meist nervös, wenn es einmal ruhig ist und flüchten uns wieder in irgendeine Ablenkung.

Bewertung der Reize ist schwierig

Unser Gehirn ist mit diesem permanenten Beschuss von Reizen völlig überfordert. Das hat immer noch einen Fuß in der Steinzeit und benötigt Ruhephasen, um das Erlebte zu bewerten und entsprechend abzuspeichern. Aber auch das wird ihm heutzutage nicht leicht gemacht. Die Faustregel, dass Situationen in denen Adrenalin freigesetzt wird auch bedeutsam sind und mit entsprechender Priorität abgespeichert werden müssen, gilt schon lange nicht mehr. Wenn wir uns früher schon bei Winnetou im Fernsehen die Fingernägel vor Aufregung abgekaut haben, dann ist das lahmer Kram gegen die neuen Brillen mit deren Hilfe man eine virtuelle „Realität“ erlebt, mit der die echte Realität nicht mithalten kann. Was soll das Gehirn jetzt wo abspeichern? Das tatsächlich Geschehene, was ja eigentlich Nichts ist, außer einem computeranimierten Bild auf einem Bildschirm? Oder die Eindrücke von Stress, Adrenalin, Angst, lebensbedrohlichen Situationen oder aufwühlenden Ereignissen, wie sie ein gut gemachtes Computerspiel oder eine VR-Brille bieten? Das ist etwas, was das Gehirn besonders bei schon frühem Kontakt im Kindes- oder Jugendalter völlig überfordert.

Hurra, wir verblöden!

Das Nichtwichtige erzeugt immens starke Reize, das Wichtige wird immer reizärmer, weil uns immer mehr davon abgenommen und automatisiert wird. In der Bewältigung unseres normalen Alltags gibt es kaum noch Herausforderungen für unser Gehirn. Bevor wir über irgendetwas lange nachdenken müssen und vielleicht eine eigene Lösung finden, recherchieren wir im Internet. Die komplette Organisation wird immer mehr von Maschinen übernommen. Alexa, Siri und Co. übernehmen alles, wofür wir früher unsere Gedanken beisammen halten und unser Hirn mal anstrengen mussten. Auch das Erlernen und Einüben körperlicher oder kognitiver Fähigkeiten erübrigt sich meist, da uns auch hier das Meiste abgenommen wird.

Selber denken macht Spaß

Gerade das ist aber eigentlich etwas, was uns Freude bereitet, Selbstvertrauen bringt, Selbstsicherheit und letztendlich auch Selbstbewusstsein: eigenen Ideen zu haben, Herausforderungen zu meistern, meine eigene Lösung zu finden, die eigenen Kreativität zu leben, mir selbst und meinen Fähigkeiten zu vertrauen. Zu spüren, dass ich etwas kann und damit in der Lage bin schwierige Situationen gut zu meistern, ist etwas, dass mir Freude bereitet… und diese Freude fehlt uns heutzutage viel zu oft, weil es irgendwen oder irgendwas gibt, der uns das abnimmt. Hier liegt auch eine Ursachen für Depressionen.

Freude bringt Energie

Freude ist aber genau das, was mir Energie zurückbringt, was mich für die Mühe und Anstrengung am Ende entschädigt. Das Gefühl „Das habe ICH geschafft und es ist gut geworden!“ das fehlt viel zu oft. Und wenn das fehlt, dann ist die „Belohnung“ am Ende weg und meine Tätigkeit kostet mich nur noch Energie.

Die Freude ist das, was aus dem Hamsterrad ein erfülltes Leben macht

Und genau um diese Energie geht es (unter anderem) beim Burnout. Wenn die Energie, die ich in etwas stecke, permanent größer ist, als die Energie, die ich am Ende heraus bekomme, dann lande ich mit Sicherheit im Burnout. Denn das Burnout ist nichts anderes als ein Minus in meiner Energiebilanz.

Seminar zum Thema „Raus aus Burnout & Überforderung“

Diesen und noch andere Aspekte beleuchte ich unter anderem in meinem Seminar zum Themenschwerpunkt „Burnout & Überforderung“. Nach einem eher theoretischen Teil, in dem ich Grundsätzliches dazu erkläre, warum und wie wir ins Burnout rutschen können, wo und wann oftmals die Weichen dafür gestellt wurden und wie wir prinzipiell den Weg hinausfinden können, wird es im zweiten Teil praktischer. Wir beleuchten in der Gruppe einzelne Lebensbereiche jedes Teilnehmers und finden die Situationen und Tätigkeiten, die ihn übermäßig Energie kosten, aber auch die, die ihm Freude machen und damit Energie bringen. Durch das Verstehen der Zusammenhänge geht man dann meist schon anders mit diesen Situationen um und ist in der Lage etwas zu verändern.

Außerdem unterstütze ich Sie gerne auf Ihrem persönlichen Weg durch eine Einzelsitzung, in der wir Ihre ganz individuelle Situation beleuchten und nach Ursachen, Zusammenhängen und Lösungen suchen.

Unterbewusstsein und Zwänge

Ein Ort der Bilder und Gefühle

Lange bevor wir unsere Erinnerungen auch im Bewusstsein speichern können, nimmt unser Unterbewusstsein alle Sinneseindrücke und Erfahrungen auf. Schon im Mutterleib speichert es die Gefühle, die die Mutter dem Embryo entgegenbringt und schon hier zieht es aus diesen seine Schlüsse. So spürt das Kind schon genau, ob es willkommen ist und geliebt wird oder eher unerwünscht und abgelehnt.

Das Unterbewusstsein speichert immer

Auch die Ereignisse der ersten Lebensjahre, in denen ich als Kind der Sprache noch nicht mächtig bin und sie deshalb auch noch nicht zur Speicherung von Informationen nutzen kann, sind alle im Unterbewusstsein abgelegt. Ebenso Phasen in denen mein Bewusstsein beeinträchtigt ist, z.B. durch Narkosen, KO-Tropfen, Rauschzustände oder Ohnmacht, auch traumatische Erlebnisse, die mein Bewusstsein verdrängt hat und Situationen, die einfach so lange her sind, dass ich mich nicht mehr an sie erinnern kann.

Wie speichert es ohne Worte?

Das Unterbewusstsein speichert seine Empfindungen in Gefühlen, Tönen, Gerüchen und vor allem in Bildern. Es verknüpft die Erinnerung an eine bestimmte Situation mit den Gefühlen, die ich in dieser Situation empfunden habe. Daraus zieht es dann Schlüsse und gibt mir entsprechende Handlungsempfehlung für ähnliche Situationen. Komme ich in eine ähnliche Situation oder gibt es auch nur ähnliche Schlüsselreize, kommen die Gefühle der unangenehmen Situation wieder hoch. So erklärt sich, warum ich manchmal nur einen Gegenstand sehe und in mir z.B. ein Gefühl von Ekel, Ablehnung, Freude, Erregung oder auch Angst hochsteigt. Das funktioniert eben auch, wenn ich mich bewusst nicht mehr an die Situation erinnern kann, weil ich zu klein war, mein Bewusstsein beeinträchtigt war oder das Erlebte verdrängt habe.

Das Unterbewusstsein kennt den Weg zur Lösung

Deshalb liegt im Unterbewusstsein auch der Schlüssel zur Lösung von Zwangshandlungen und Zwangsunterlassungen. Es ist relevant die Ursprungssituation zu finden, dem Bewusstsein die Möglichkeit zu geben die Zusammenhänge zu verstehen und neu zu bewerten, damit es die gemachte Lernerfahrung revidieren kann.

Unterstützung durch Einzelsitzungen und Seminare

In meinen Einzelsitzungen unterstütze ich Sie dabei die Ursachen für Zwangshandlungen und Zwangsunterlassungen, aber auch für andere Gefühle und Ungereimtheiten zu finden.

Darüber hinaus sind ab Frühjahr 2019 Seminare auch zu diesem Thema geplant.

 

Seminare

Ursachen finden – Zusammenhänge verstehen – Probleme lösen

In meiner Seminarreihe vermittele ich eine für den Klienten gangbare Technik, um den Weg aus den belastenden Mustern und problematischen Situationen zu finden. Um den Teilnehmern den größtmöglichen Nutzen zu bieten, habe ich verschiedene Themenschwerpunkte erarbeitet.

Schwerpunkt: Burnout & Überforderung

Nach einem eher theoretischen Teil, in dem ich Grundsätzliches dazu erkläre, warum und wie wir ins Burnout rutschen können, wo und wann oftmals die Weichen dafür gestellt wurden und wie wir prinzipiell den Weg hinausfinden können, wird es im zweiten Teil praktischer. Wir beleuchten in der Gruppe einzelne Lebensbereiche jedes Teilnehmers und finden die Situationen und Tätigkeiten, die ihn übermäßig Energie kosten, aber auch die, die ihm Freude machen und damit Energie bringen. Durch das Verstehen der Zusammenhänge geht man dann meist schon anders mit diesen Situationen um und ist in der Lage etwas zu verändern. So individuell jeder Weg in ein Burnout ist, genauso individuell gestaltet sich auch jeder Weg heraus.

Schwerpunkt: Angst & Panik

Auch hier beginnen wir mit einem eher theoretischen Teil, in dem ich Grundsätzliches zur Funktion von Angst erzähle und warum sie manchmal für uns so unverständlich und kaum nachvollziehbar sein kann.  Außerdem sprechen wir darüber, wann und wo Ängste angelegt werden und wann aus Angst Panik wird.

Im zweiten Teil des Seminars besehen wir uns die konkreten Situationen der Teilnehmer. Dabei versuchen wir ganz individuell für jeden Einzelnen in der Gruppe Angstauslöser zu ergründen. Durch dieses Erkennen und Verstehen der Zusammenhänge ist es möglich einen neuen Umgang mit diesen angstauslösenden Situationen zu finden.  Daraus ergibt sich dann auch bei diesem Seminar der ganz individuelle Weg für jeden Teilnehmer, um Angst und Panik hinter sich zu lassen.

Weitere Schwerpunkte in Vorbereitung

Seminare zu den Themen „Depressionen“, „Missbrauch“, „Zwangshandlungen und Zwangsunterlassungen“ sind in Vorbereitung und werden Anfang 2019 starten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Vorträge & Seminare.

Bis zum Beginn der neuen Seminarreihe arbeite ich auch gerne in Einzelsitzungen mit Ihnen an den oben genannten Themen. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail. In einem kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch können wir dann gemeinsam klären, ob ich der richtige Ansprechpartner für Sie bin.

Burnout

Strampeln bis zum Umfallen

Wie kann es passieren, dass ich arbeite, bis gefühlt nichts mehr von mir übrig ist. Wieso verliere ich jegliches Gefühl für die Grenzen meiner Kraft, meiner Belastbarkeit, meiner Nerven und den Punkt an dem ich „Nein“ sagen müsste? Warum merke ich manchmal jahrelang noch nicht einmal, dass ich viel mehr mache, als gut für mich ist?

Bei jedem ist es etwas anders

Die Ursachen dafür liegen, wie so oft, meist in meiner Kindheit und sind sehr individuell. Sie sind mein ganz persönlicher Mix aus Lernerfahrungen, Bindungsbedingungen und daraus entstandenen Verhaltensmustern und sollten sinnvollerweise auch genauso individuell aufgearbeitet werden.

Mein Unterbewusstsein passt einfach nur auf mich auf

Es ist meine Aufgabe für mich zu sorgen, die Balance aus Anspannung und Entspannung zu halten und darauf zu achten, dass es mir gut geht. Missachte ich diese Aufgabe über Jahre, grätscht mir mein Unterbewusstsein irgendwann dazwischen und verordnet mir das, was ich mir selbst nicht gebe: Ruhe!

Aufarbeitung ist Ursachenforschung

Nur dann, wenn ich mir die Zusammenhänge ganz bewusst mache, die Ursprünge genau erkenne und mein Verhalten dem entsprechend verändere, habe ich die Chance eine für mich sinnvolle Umwälzung zu bewirken. Ansonsten wird mein Unterbewusstsein jedes mal, wenn ich wieder versuche zu arbeiten, erschrocken aufheulen und sagen:“Nein! Nicht wieder in die Tretmühle! Ich will das nicht mehr, ich kann das nicht mehr, ich ziehe die Bremse!“ Das gebrannte Kind scheut bekanntlich das Feuer.

Ohne Ursachenforschung keine Aufarbeitung

Wann habe ich in meiner Familie Aufmerksamkeit oder Anerkennung bekommen? Durfte ich als Kind auch mal „Nein“ sagen, wenn mir etwas zu viel wurde? Gab es in meiner Familie eine klare Erwartungshaltung, dass alle Aufgaben erfüllt werden mussten, die an einen gestellt wurden? Wie lautet meine „Daseinsberechtigung“? Wann meine ich ein wertvoller Teil der Familie oder Gruppe zu sein? Waren meine Eltern dominant und es wurde immer getan, was sie gesagt haben? Gab es Raum für meine Gefühle, Wünsche oder Meinungen oder musste ich die meist verdrängen? Wie stehe ich zu meinem „Bauchgefühl“? Wie sieht mein Rollenbild eines „richtigen“ Mannes oder einer „richtigen“ Frau aus?
Diese und viele weitere Fragen, können mir bei der Suche nach den Ursachen behilflich sein und ihre Beantwortung bringt genau da Licht ins Dunkle, wo ich es brauche, um einen neuen Weg zu sehen.

Egal ob präventiv oder akut

Wie bei allen anderen Themen, bei denen ich mir eine Veränderung in meinem Leben wünsche, ist es auch beim Burnout so, dass ich mir über möglichst viele Ursachen, Verhaltensmustern und Bindungsbedingungen klar werden sollte, und das möglichst auch schon präventiv, wenn die Freude beginnt aus meinem Leben zu verschwinden. Einen weiteren wichtigen Aspekt habe ich außerdem noch in meinem Beitrag: Burnout – ein Minus in der Energiebilanz aufgeführt.

Seminar zum Erlernen der Grundlagen der Bindungsbedingungen

Deshalb erkläre ich ab Oktober in meiner Seminarreihe  „Ursachen finden – Zusammenhänge erkennen – Probleme lösen“ Schwerpunktthema Leben ohne Burnout & Überforderung diese Bindungsbedingungen und Verhaltensmuster. Außerdem erkläre ich grundsätzliches zur Entstehung und den Gründen eines Burnouts. Im zweiten Teil des Seminars suchen wir bei jedem Teilnehmer die Bereiche seines Lebens, die ihn übermäßig Kraft kosten und die, die ihm Kraft geben und ergründen warum. Durch das Verstehen der Zusammenhänge, ergibt sich dann schon eine veränderte Einstellung zu diesen Situationen und damit auch eine Möglichkeit der Lösung.

 

Aus dem Diffusen des Un(ter)bewussten wieder ins Bewusste

Auszug aus meinem Buch
„Selbstheilung – wie geht das eigentlich?“

„Mein Unterbewusstsein formuliert aus seinen Lernerfahrungen die entsprechenden Bindungsbedingungen. Dabei vereinfacht es. Die ursprüngliche Situation der Lernerfahrung ist für mich nicht mehr wirklich relevant.
4+6=10
Das weiß ich, ohne mich noch an die konkrete Schulstunde erinnern zu können, in der ich das gelernt habe. Und mal ehrlich: Manche Schulstunde war ja auch so scheußlich, dass ich mich am liebsten gar nicht mehr an sie erinnere.

Das alte Gespenst in der Ecke

Was ich daraus gelernt habe, ist für mich wichtig. Der Ursprung und die damaligen Bewertungskriterien, warum ich das so eingeschätzt habe (z.B. gefährlich oder ungefährlich), liegen im Diffusen. Man kann sich dieses Diffuse vorstellen, wie eine dunkle Ecke im Raum, aus der ein merkwürdiges Geräusch kommt. Solange ich nicht weiß, was in der Ecke los ist, macht mir dieses Geräusch Angst. Mache ich einmal das Licht an, sehe ich, dass sich die leere, zusammengeknüllte Chipstüte langsam wieder entrollt. Als Kind habe ich das nicht verstanden und Gespenster dafür verantwortlich gemacht. Als Erwachsener kenne ich das Verhalten von Folien, mache das Licht wieder aus und kann beruhigt schlafen.

Leben nach alten Lernerfahrungen

Dieses Lernen  aus Erfahrungen ist eigentlich für Stresssituationen gedacht, in denen es schnell gehen muss. Die ursprüngliche Lernerfahrung ist in diesem Augenblick egal, es zählt nur, was ich aus ihr gelernt habe.
Mein Unterbewusstsein arbeitet dabei nach vielfach bewährtem Schema:

Lernen => Resümee daraus ziehen => Resümee speichern => nur noch nach dem Resümee leben.

Um das alte Resümee, also das für mich heute ungünstig angelegte Verhaltensmuster, verändern zu können, gibt es sicherlich verschiedene Wege. Der Weg, den ich hier vorschlagen möchte, ist, mir die alten Lernerfahrungen aus dem Diffusen wieder ins Bewusste zu holen…“

Ich bin jetzt erwachsen und kein Kind mehr

Ich überprüfe, ob die Kriterien, unter denen ich damals die Situation  beurteilt habe, auch heute noch gelten. Bin ich immer noch ohnmächtig? Muss ich immer noch tun, was mein Gegenüber von mir verlangt? Bin ich immer noch abhängig? Flößt mir mein Gegenüber oder diese Umgebung / Gegebenheit wirklich immer noch Angst ein?

Durch die Neubewertung der Situation gebe ich meinem Unterbewusstsein die Möglichkeit zu einem neuen Verhalten in ähnlichen Situationen zu kommen, besonders wenn ich dieses neue Verhalten ganz bewusst formuliere.

In einer Einzelsitzung helfe ich Ihnen gerne dabei Ihre „alten Gespenster“ zu lokalisieren und zu durchschauen. Sie dürfen mich gerne anrufen oder mir eine E-Mail schreiben. In einem kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch klären wir dann gemeinsam, ob ich der richtige Ansprechpartner für Sie bin.